Acht Staaten verurteilten Angriffe auf christliche und islamische Heiligtümer in Israel

24. Juli, 10:38 Uhr
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Israelische Siedler auf dem Gelände der Al-Aqsa-Moschee. Foto: Al Jazeera Israelische Siedler auf dem Gelände der Al-Aqsa-Moschee. Foto: Al Jazeera

Die Außenminister von Ägypten, Jordanien, Saudi-Arabien, der Türkei und vier weiteren Ländern warfen israelischen Regierungsmitgliedern vor, durch die Teilnahme an Stürmen der Al-Aqsa-Moschee religiösen Hass zu schüren.

Die Außenminister von acht Staaten traten mit einer gemeinsamen Erklärung hervor, in der sie die Erstürmung der Al-Aqsa-Moschee und die Übergriffe auf die religiösen Stätten Jerusalems scharf verurteilten. Darüber berichtet die ukrainische Redaktion der UOJ.

Die Diplomaten nannten die Handlungen der israelischen Siedler einen illegalen Versuch, den historischen Status der heiligen Stätten zu verändern, und riefen die Weltgemeinschaft dazu auf, die gegen die Gläubigen verübten Rechtsverletzungen zu unterbinden.

Das gemeinsame Dokument wurde von den Außenministern Ägyptens, Indonesiens, Jordaniens, Pakistans, Katars, Saudi-Arabiens, der Türkei und der VAE unterzeichnet. In der Erklärung wird hervorgehoben, dass die massenhaften Invasionen der von israelischen Ministern angeführten Siedler „Hass und Extremismus schüren“. Die Diplomaten merkten insbesondere an, dass Israel „keine Souveränität über das besetzte Jerusalem oder seine islamischen und christlichen Heiligtümer“ besitze.

Den Anlass für den Appell bildete eine großangelegte Aktion am 23. Juli 2026, als israelische Siedler unter dem Schutz der Polizei auf das Gelände der Al-Aqsa-Moschee eindrangen. Die Invasion wurde vom israelischen Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, angeführt.

Die Verfasser des Appells forderten Israel auf, unverzüglich sämtliche Zugangsbeschränkungen zur Moschee aufzuheben und die Gewalt zu beenden. In dem Dokument wird festgestellt, dass der Übergang von Angriffen einzelner extremistischer Gruppen hin zu deren Unterstützung auf Regierungsebene eine „gefährliche Verschiebung“ in der Politik des Staates darstellt, die die Bemühungen um den Frieden untergräbt.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein österreichisches Hospiz in Jerusalem 15 Millionen für die Sanierung benötigt.

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