Studie sah Religionsfreiheit für Christen weltweit unter Druck
Der Global Persecution Index 2026 dokumentiert wachsende Verfolgung und Diskriminierung von mehr als 388 Millionen Christen.
Die Organisation International Christian Concern (ICC) warnt in ihrem Global Persecution Index 2026 vor einer zunehmenden Einschränkung der Religionsfreiheit. Nach Angaben des Berichts sind weltweit mehr als 388 Millionen Christen von Verfolgung oder Diskriminierung betroffen. Als wesentliche Ursachen nennt die Organisation autoritäre Regierungen, religiösen Extremismus sowie den wachsenden Einfluss nationalistischer Ideologien und staatlicher Kontrolle über Religionsgemeinschaften. Darüber berichtete Infovaticana.
Als besonders besorgniserregend beschreibt der Bericht die Lage in Ländern wie Nicaragua, Nigeria, Syrien und Indien. Dort seien Christen unter anderem von Gewalt, staatlichen Repressionen, Einschränkungen kirchlicher Arbeit und Diskriminierung betroffen. In Nicaragua kritisiert ICC das Vorgehen der Behörden gegen kirchliche Einrichtungen und Geistliche, während Nigeria nach Einschätzung der Organisation weiterhin zu den gefährlichsten Ländern für Christen zählt.
Darüber hinaus verweist der Bericht auf globale Entwicklungen, die die Religionsfreiheit zunehmend unter Druck setzen. Dazu gehören verschärfte Überwachungsmaßnahmen, politische Repression und gesetzliche Einschränkungen religiösen Lebens. Trotz dieser Entwicklungen betont die Organisation, dass viele christliche Gemeinden ihren Glauben weiterhin öffentlich bekennen und sich auch unter schwierigen Bedingungen für ihren Glauben und die Religionsfreiheit einsetzen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein österreichisches Hospiz in Jerusalem 15 Millionen für die Sanierung benötigt.