Nach Erdbeben in Venezuela: Kirchen wurden zu Orten des Trostes und der Hoffnung
Drei Wochen nach den schweren Erdstößen in Venezuela suchen viele Menschen verstärkt die Nähe zur Kirche; Seelsorger berichten von stark gestiegenen Gottesdienstbesuchen.
Rund drei Wochen nach den schweren Erdbeben in Venezuela suchen zahlreiche Menschen verstärkt die Nähe zur Kirche. Wie das katholische Hilfswerk Kirche in Not (ACN) nach einem Besuch in den besonders betroffenen Regionen mitteilte, seien die Kirchen zu Orten des Trostes, des Gebets und der Hoffnung geworden. Bischöfe, Priester und Ordensleute begleiten Menschen, die Angehörige, ihre Wohnungen oder ihre Existenzgrundlage verloren haben. Darüber berichtete CNA.
Viele Geistliche stehen dabei selbst unter großer seelischer Belastung. In mehreren Pfarreien wurden Kirchengebäude beschädigt oder zerstört, dennoch werden dort weiterhin Gottesdienste gefeiert und Hilfsmaßnahmen organisiert. Nach Angaben der Seelsorger ist die Zahl der Gottesdienstbesucher seit den Erdbeben deutlich gestiegen, da viele Menschen in ihrem Glauben Halt suchen.
Das Hilfswerk Kirche in Not hat bereits Soforthilfe für die betroffenen Diözesen bereitgestellt. Von den Pfarrgemeinden aus werden Lebensmittel verteilt und Bedürftige unterstützt. Trotz der schweren Zerstörungen rufen die kirchlichen Verantwortlichen die Menschen dazu auf, die Hoffnung nicht zu verlieren und ihr Leben weiterhin in den Dienst ihrer Mitmenschen zu stellen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein österreichisches Hospiz in Jerusalem 15 Millionen für die Sanierung benötigt.