Diözesane Wallfahrt führte Gläubige aus Großbritannien nach Georgien
Gemeinsames Gebet, Begegnungen und geistliche Vertiefung im Land der alten Kirche
Eine Pilgergruppe der Diözese Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) hat vom 8. bis 15. Juni 2026 eine Wallfahrt nach Georgien unternommen. Unter der Leitung von Geistlichen der Londoner Kathedrale versammelten sich Gläubige aus verschiedenen Gemeinden Großbritanniens sowie aus Polen. Ziel der Reise war die geistliche Begegnung mit Christus im Zeugnis der georgischen Heiligen, begleitet von täglichen Gebeten, gemeinsamen Mahlzeiten und geistlichen Vorträgen, wie die Diözese auf ihrer Webseite berichtete.
Die Pilger besuchten zahlreiche bedeutende Orte der georgischen Orthodoxie, darunter das Samtavro-Kloster in Mzcheta, die Kathedrale von Swetizchoweli sowie die Dreifaltigkeitskirche im Kasbek-Gebirge. Sie nahmen an Göttlichen Liturgien teil, verehrten Reliquien – insbesondere des heiligen Gabriel des Bekenners und der heiligen Nina – und erlebten die tiefe Frömmigkeit sowie die große Gastfreundschaft der lokalen Kirche und Bevölkerung. Stationen in historischen Klöstern wie Bolnisi Sioni, Alt- und Neu-Schuamta sowie im Klosterkomplex des Heiligen David Gareji prägten die Reise.
Zum Abschluss nahmen die Pilger an der Liturgie in der Alexander-Newski-Kirche in Tiflis teil und besuchten zentrale Heiligtümer der Hauptstadt. Gestärkt durch die spirituellen Erfahrungen und die Begegnung mit der lebendigen Tradition der georgischen Kirche kehrte die Gruppe nach Großbritannien zurück.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der orthodoxe Verlag Hagia Sophia ein neues Buch mit Fastenpredigten des heiligen Johannes von Kronstadt veröffentlicht hat.