Rumänisch-orthodoxe Gläubige feierten Verklärung Christi auf der Zugspitze
Pfarrer aus Garmisch-Partenkirchen und Augsburg zelebrierten die Heilige Liturgie in der Kapelle Mariä Heimsuchung in Deutschlands höchstgelegenem Gotteshaus
Rumänisch-orthodoxe Gläubige haben am Fest der Verklärung Christi die Göttliche Liturgie in der Kapelle Mariä Heimsuchung auf der Zugspitze gefeiert. Die Feier fand auf rund 2.600 Metern Höhe statt und wurde erneut von der rumänisch-orthodoxen Pfarrei St. Nikolaus und Korbinian in Garmisch-Partenkirchen organisiert. Dies teilte die deutsche Metropolie der Rumänisch-Orthodoxen Kirche mit Sitz in Nürnberg auf ihrer Webseite mit.
Pfarrer Dumitru Aman hatte die Wallfahrt vorbereitet. Die Liturgie leitete Pfarrer Ciprian Suciu von der Pfarrei St. Erzengel Stephan in Augsburg. Mitzelebrant war Diakon Marius Ciorbea von der Pfarrei „Nașterea Domnului“. An dem Gottesdienst nahmen Gläubige aus Garmisch-Partenkirchen und Augsburg teil. Für die Pilger wurde der Aufstieg zur Kapelle als geistlicher Weg erlebt, der Gebet und Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellte.
Unterstützt wurde die Feier von Pater Andreas Lackermeier, Pfarrer der katholischen Gemeinde Maria Himmelfahrt in Garmisch-Partenkirchen, der die Kapelle für den orthodoxen Gottesdienst zur Verfügung stellte. Nach der Liturgie kehrten die Teilnehmer mit den Eindrücken eines besonderen spirituellen Tages ins Tal zurück.
Die Kapelle Mariä Heimsuchung ist eine kleine Marienkapelle auf dem Zugspitzplatt am Schneeferner. Durch ihre Lage auf 2.600 Metern ist sie Deutschlands höchstgelegenes Gotteshaus. Die Weihe erfolgte 1981 durch den späteren Papst Kardinal Joseph Ratzinger, damals Erzbischof von München und Freising.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Stefanos Athanasiou und Priester Dejan Ristić an der Uni München einen Sammelband mit dem Titel „Europa zwischen Säkularität und christlichem Erbe“ herausgaben.