Patriarch Daniil nahm an der Pilgerwanderung „Der Wundertäter von Rila“ teil

08:00
47
Patriarch Daniil (l.) nahm gemeinsam mit Bischof Johannes von Branitsa (r.) und zahlreichen Gläubigen an der traditionellen Pilgerreise „Der Wundertäter von Rila“ zu den Sieben Rila-Seen und zum Rila-Kloster teil. Foto: Patriarchat Patriarch Daniil (l.) nahm gemeinsam mit Bischof Johannes von Branitsa (r.) und zahlreichen Gläubigen an der traditionellen Pilgerreise „Der Wundertäter von Rila“ zu den Sieben Rila-Seen und zum Rila-Kloster teil. Foto: Patriarchat

Bulgarisches Kirchenoberhaupt begleitete die Wallfahrt zu den Sieben Rila-Seen und rief die Gläubigen auf, dem Vermächtnis des heiligen Johannes von Rila in Einheit und Glauben zu folgen

Der bulgarisch-orthodoxe Patriarch Daniil hat am 5. August 2026 an der traditionellen Pilgerwanderung „Der Wundertäter von Rila“ teilgenommen. Gemeinsam mit Hunderten orthodoxen Christen stieg er zu den Sieben Rila-Seen auf und begleitete die Wallfahrt, die an die Überführung der Reliquien des heiligen Johannes von Rila im Jahr 1469 erinnert. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

Die Pilgerreise begann am 1. August in Sofia und ist dem Schutzpatron Bulgariens, dem heiligen Johannes von Rila, gewidmet. Jährlich nehmen Hunderte Gläubige aus Bulgarien und dem Ausland daran teil. Die Prozession folgt symbolisch dem historischen Weg der Reliquienüberführung von Tarnowgrad über Sofia zum Rila-Kloster und wird unterwegs von Gottesdiensten sowie Gebeten und Hymnen begleitet.

Patriarch Daniil nahm bereits zum zweiten Mal an der Wallfahrt teil. Er stieg bis auf 2.282 Meter Höhe zum Babreka-See auf, dem dritthöchsten See des Rila-Gebirges. Dort wurde entsprechend der Tradition eine feierliche Wassersegnung vollzogen. An der Feier wirkten unter anderem Bischof Johannes von Branitsa, Erster Vikar der Metropolie Sofia, Bischof Hierotheus von Agathopol sowie weitere Geistliche mit.

In seiner Ansprache bezeichnete Patriarch Daniil das Zeugnis der Pilger als Vorbild für alle, die sich dem Glauben zuwenden. Er erinnerte an das geistliche Vermächtnis des heiligen Johannes von Rila und betonte dessen bleibende Aktualität. Der Heilige mahne die Gläubigen, sich vor Gier zu hüten, die Einheit im Denken zu bewahren und Zwietracht sowie Spaltung zu vermeiden. Die Gläubigen seien aufgerufen, diesem Vermächtnis auf ihrem Weg zum Reich Gottes zu folgen.

Nach der Wassersegnung und der Besprengung mit Weihwasser setzte die Pilgergruppe ihren Weg zum Rila-Kloster fort, wo die Wallfahrt ihren Abschluss fand. Am folgenden Tag, dem Fest der Verklärung des Herrn, nahmen die Pilger an der feierlichen Liturgie in der Klosterkirche „Geburt der Jungfrau Maria“ teil.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Stefanos Athanasiou und Priester Dejan Ristić an der Uni München einen Sammelband mit dem Titel „Europa zwischen Säkularität und christlichem Erbe“ herausgaben.

Wenn Sie einen Fehler entdeckt haben, wählen Sie den Text aus und drücken Sie Strg + Eingabetaste oder Fehler ausbessern, um ihn der Redaktion zu melden
Wenn Sie einen Fehler im Text finden, markieren Sie ihn mit der Maus und drücken Sie Strg+Enter oder diese Schaltfläche Wenn Sie einen Fehler im Text finden, markieren Sie ihn mit der Maus und klicken Sie auf diese Schaltfläche Der ausgewählte Text ist zu lang!
Weiterlesen