Tatverdächtiger nach Kirchenbrand in Leimen festgenommen

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Im Rohbau der Kirche war Baumaterial entzündet worden. Foto: Gemeinde Im Rohbau der Kirche war Baumaterial entzündet worden. Foto: Gemeinde

Schnelle Löscharbeiten verhinderten größeren Schaden – syrisch-orthodoxe Gemeinde dankte Einsatzkräften und Behörden

Nach einem Brand im Rohbau der syrisch-orthodoxen Kirche in Leimen hat die Polizei wenige Tage später einen 26-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Er steht im Verdacht, das Feuer gelegt zu haben, und soll sich nun wegen schwerer Brandstiftung verantworten, wie die Rhein-Neckar-Zeitung am 11. Juni 2026 berichtete. Hinweise auf ein politisches oder religiöses Motiv liegen bislang nicht vor.

Das Feuer war in der Nacht zum 6. Juni 2026 im Innenraum des im Bau befindlichen Gotteshauses ausgebrochen. Dort brannten Holzreste, wodurch sich eine mehrere Meter hohe Flammenwand bildete. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand, und auch der Schaden am Gebäude blieb begrenzt.

In einer öffentlichen Erklärung auf ihrer Facebook-Seite bedankte sich die aramäische Kirchengemeinde St. Maria bei Polizei, Feuerwehr und Stadtverwaltung für deren schnellen Einsatz, die erfolgreiche Ermittlungsarbeit und die breite Solidarität. Die Unterstützung habe der Gemeinde in der schwierigen Situation Kraft und Zuversicht gegeben.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Matthias Zierenberg über die Berufung der ersten Jünger und geistliche Voraussetzungen des Glaubens predigte.

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