Polizei vermutet Brandstiftung nach Feuer in Gladbecker Gemeindehaus

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Feuer im evangelischen Gemeindehaus in Gladbeck. Foto: WDR Feuer im evangelischen Gemeindehaus in Gladbeck. Foto: WDR

Nach dem Brand in einem evangelischen Gemeindehaus in Gladbeck gehen Ermittler inzwischen von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

Am 12. Mai brach gegen 5 Uhr morgens ein Feuer in einem Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Gladbeck aus. Nach Angaben der Polizei wurde das Gebäude durch den Brand schwer beschädigt. Mehrere Räume und Gebäudeteile seien dabei vollständig zerstört worden, wie der General-Anzeiger berichtete.

Gut eine Woche nach dem Vorfall erklärten die Ermittler, dass inzwischen konkrete Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung vorlägen. Nach Angaben der Polizei entstand durch das Feuer ein Sachschaden von etwa 600.000 Euro. Besonders betroffen seien mehrere Innenräume. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern derzeit an. Nach bisherigen Informationen wurde niemand verletzt.

Die Polizei sucht weiterhin Zeugen, die in der Umgebung verdächtige Personen oder ungewöhnliche Aktivitäten beobachtet haben könnten. Auch andere Hinweise zum Brandhergang sollen den Ermittlern gemeldet werden.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die EKD und der Zentralrat der Juden gemeinsam interreligiösen Austausch ausbauen wollen.

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