Neuer Abt auf Korfu: „Die Umarmung der Gottesmutter steht allen offen“

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Der neue Abt Archimandrit Sebastianos Drosopoulos (l.) bei seiner Inthronisierung im Kloster der Allerheiligsten Gottesgebärerin von Paleokastritissa auf Korfu, rechts Metropolit Nektarios. Foto: Orthodoxian News Agency Der neue Abt Archimandrit Sebastianos Drosopoulos (l.) bei seiner Inthronisierung im Kloster der Allerheiligsten Gottesgebärerin von Paleokastritissa auf Korfu, rechts Metropolit Nektarios. Foto: Orthodoxian News Agency

Inthronisierung im Kloster von Paleokastritissa – Metropolit Nektarios betont Dienst, Opfer und geistliche Führung

Am 6. Juni 2026 ist im Kloster der Allerheiligsten Gottesgebärerin von Paleokastritissa auf Korfu ein neuer Abt inthronisiert worden. Der griechisch-orthodoxe Metropolit Nektarios von Korfu setzte den neu gewählten Archimandriten Sebastianos Drosopoulos während der Göttlichen Liturgie in sein Amt ein. Zahlreiche Geistliche, Ordensgemeinschaften sowie Vertreter des öffentlichen Lebens nahmen an der Feier teil, wie die Orthodoxian News Agency berichtete.

In seiner Antrittsrede zeigte sich der neue Abt tief bewegt über die Übernahme des Amtes und sprach vom „schweren spirituellen Erbe“ seiner Vorgänger. Er betonte die Aufgabe des Klosters als Ort gelebten orthodoxen Glaubens und griechischer Gastfreundschaft. Die „Umarmung der Gottesmutter“ stehe allen offen, die Trost, Gebet und geistliche Ruhe suchten. Zugleich hob er die Bedeutung von Einheit, Liebe in Christus und gegenseitiger Unterstützung innerhalb der Bruderschaft hervor und verwies auf die große Verantwortung seines Dienstes.

Metropolit Nektarios griff diese Gedanken in seiner Ansprache auf und bezeichnete das Amt als geistlichen Kreuzweg, geprägt von Opfer und Hingabe. Es sei keine Ehrenstellung, sondern ein Dienst, der zur Führung der Brüder und zur Bewahrung der Einheit verpflichte. Unter Bezug auf den Heiligen Johannes Chrysostomus erinnerte er daran, dass die Kirche trotz aller Prüfungen Bestand habe. Zugleich rief er den neuen Abt zu einem Leben in Gebet, Unterscheidungsvermögen und selbstlosem Dienst auf.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Josiah Trenham Belgrad besuchte und Patriarch Porfirije traf.

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