Wiesbadener Gemeinde rief zur Pflege des 170-jährigen orthodoxen Friedhofs auf
Neben der Teilnahme an der „Nacht der Kirchen“ sind Freiwillige eingeladen, den historischen Friedhof der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland gemeinsam zu säubern und instand zu halten.
Die orthodoxe Gemeinde der heiligen gerechten Elisabeth in Wiesbaden lädt Anfang September zu zwei besonderen Veranstaltungen ein. Am 4. September beteiligt sie sich an der „Nacht der Kirchen“. Einen Tag später, am 5. September, findet ein gemeinsamer Arbeitseinsatz zur Pflege des historischen orthodoxen Friedhofs statt. Die Einladung wurde von der Eparchie veröffentlicht.
Der Friedhof begeht in diesem Jahr sein 170-jähriges Bestehen und gehört zu den bedeutendsten Zeugnissen der orthodoxen Präsenz in Deutschland. Dort ruhen unter anderem mehrere Hierarchen der westeuropäischen Diözese. Die Gemeinde ruft alle, denen die Geschichte der Orthodoxie in Deutschland am Herzen liegt, dazu auf, sich an der Reinigung und Instandhaltung des Friedhofs zu beteiligen. Für die Helfer werden Arbeitsgeräte bereitgestellt; lediglich darum wird gebeten, Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Handschuhe mitzubringen.
Bereits am Vorabend erwartet die Besucher im Rahmen der „Nacht der Kirchen“ ein vielfältiges Programm: eine Stadtführung, eine Ausstellung zum 100-jährigen Jubiläum der Westeuropäischen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland, ein Moleben, eine Führung durch die Kirche und den Friedhof sowie ein Konzert des Kirchenchores. Für das leibliche Wohl mit Tee, Kaffee und Gebäck ist ebenfalls gesorgt.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die Deutsche Eparchie der ROKA einen Dokumentarfilm zum 100-jährigen Jubiläum veröffentlicht hatte.