Neuer Klosterstandort: Die Arbeiten auf Schloss Seyfriedsberg gehen voran

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Eine Konzilssitzung der Bischöfe der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland fand in den provisorisch hergerichteten Räumen von Schloss Seyfriedsberg statt. Foto: ROKA Eine Konzilssitzung der Bischöfe der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland fand in den provisorisch hergerichteten Räumen von Schloss Seyfriedsberg statt. Foto: ROKA

ROKA-Bruderschaft richtete Räume trotz laufender Sanierung für Konzilssitzung her – Newsletter berichtet von Fortschritten

Die russisch-orthodoxe Klosterbruderschaft des Heiligen Hiob von Pocaev aus München, der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA), treibt auf Schloss Seyfriedsberg die Sanierung und Renovierung weiter voran. In einem neuen Newsletter vom 2. Juni 2026 informierte Bischof Hiob (Bandmann) über Fortschritte. So wurde eine Schreinerwerkstatt eingerichtet, um vor Ort die etwa 400 Holzfenster zu erneuern.

Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der deutschen ROKA-Diözese fanden Anfang Mai mehrere Veranstaltungen statt. Ein Sitzungstag des Konzils führte die Bischöfe auch nach Seyfriedsberg. Trotz des unsanierten Zustands des Schlosses richtete die Bruderschaft mit Unterstützung von Helfern mehrere repräsentative Räume für Beratungen und einen Empfang her. Vertreter aus Politik und Gesellschaft nahmen an einem Begegnungstreffen mit den Teilnehmern teil.

Auch infrastrukturell wurden Fortschritte erzielt: Für die notwendige Löschwasserversorgung konnten gebrauchte Stahltanks organisiert werden, die künftig ein unterirdisches Reservoir bilden sollen. Ein erster Tank wurde bereits geliefert.

Zugleich schreiten die Vorbereitungen für die umfassende Fenstersanierung voran, wie Bischof Hiob berichtete. Für die mehr als 400 Holzfenster wurde vor Ort eine Werkstatt eingerichtet. Nach Erteilung der denkmalrechtlichen Genehmigung soll die eigentliche Restaurierung mit Unterstützung zahlreicher Freiwilliger beginnen.

Nach langjähriger Suche hat die orthodoxe Klosterbruderschaft in Schloss Seyfriedsberg einen neuen Standort gefunden. Das Anwesen, das auch als „Heiliger Berg von Schwaben“ bezeichnet wird, soll in den kommenden Jahren zu einem Kloster, Diözesanzentrum und Priesterseminar umgewandelt werden. Der aktuelle Standort in München bietet keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Hilarion (Alfeyev) zum Dienst nach Brasilien entsandt wurde.

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