Die Serbische Kirche erklärte, die Lage der Serben im Kosovo verschlechtere sich

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Die Eparchie Raszien-Prizren der Serbischen Orthodoxen Kirche. Foto: eparhija-prizren.com Die Eparchie Raszien-Prizren der Serbischen Orthodoxen Kirche. Foto: eparhija-prizren.com

Die Eparchie Raszien-Prizren kommentierte die Situation der Serben im Kosovo und in Metochien.

Die Eparchie Raszien-Prizren der Serbischen Orthodoxen Kirche veröffentlichte eine Erklärung im Zusammenhang mit der Verschlechterung der Lage des serbischen Volkes und der Kirche im Kosovo und in Metochien.

In dem Dokument heißt es, dass die serbische Bevölkerung der Region nach dem bewaffneten Konflikt von 1999 und den darauffolgenden politischen Prozessen in eine äußerst schwierige Lage geraten sei. In der Eparchie betonte man, dass sich in den vergangenen Jahren Fälle von Druck auf Serben, Verletzungen ihrer Eigentumsrechte sowie Behinderungen des normalen Lebens orthodoxer Gemeinden gehäuft hätten.

Besondere Sorge äußerte man in der Serbischen Orthodoxen Kirche im Zusammenhang mit der Lage der serbischen Heiligtümer. In der Erklärung heißt es, dass viele Klöster und Kirchen weiterhin unter ständigem Schutz stehen, während die Kirche weiter mit Versuchen konfrontiert ist, ihre Eigentums- und Verwaltungsrechte einzuschränken.

Die Eparchie wies außerdem darauf hin, dass das Vorgehen der kosovarischen Behörden gegenüber der serbischen Bevölkerung und kirchlichen Einrichtungen die Perspektiven eines friedlichen Zusammenlebens erschwere und das Vertrauen zwischen den Gemeinschaften untergrabe.

Die Verfasser des Appells riefen die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Einhaltung der Rechte der serbischen Bevölkerung zu gewährleisten und den Schutz orthodoxer Heiligtümer zu garantieren, die zu den Stätten des Weltkulturerbes gehören.

„Die Rechtsstaatlichkeit muss der Gerechtigkeit und dem Leben dienen und darf nicht zur Rechtfertigung dafür werden, dass die kosovarischen Institutionen weiterhin so handeln, dass dies direkt zum Verschwinden des serbischen Volkes führt und das Leben der Serbischen Orthodoxen Kirche unmöglich macht, die hier seit Jahrhunderten mit ihren Gläubigen zusammenlebt“, heißt es in der Erklärung.

Zuvor berichtete die UOJ, dass in Villingen-Schwenningen das Fest der Apostel Petrus und Paulus mit Liturgie und Gemeindefest gefeiert wurde.

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