Neue rumänisch-orthodoxe Kathedrale in Madrid geweiht

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Feierliche Weihe der neuen rumänisch-orthodoxen Kathedrale in Madrid mit zahlreichen Bischöfen und Gläubigen. Foto: Basilica.ro Feierliche Weihe der neuen rumänisch-orthodoxen Kathedrale in Madrid mit zahlreichen Bischöfen und Gläubigen. Foto: Basilica.ro

Kirche feierte bedeutenden Meilenstein für die Diaspora in Spanien – Metropolit Serafim aus Deutschland unter den Gästen

Mit einer feierlichen Liturgie und unter Beteiligung zahlreicher Hierarchen ist am Samstag, dem 23. Mai 2026, die rumänisch-orthodoxe Bischofskathedrale „Einzug der Mutter Gottes in die Kirche“ in Madrid geweiht worden. Die Zeremonie wurde von Vertretern aus Kirche, Staat und Gemeinde begleitet, wie das rumänische Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.

Bei der Weihe betonte Bischof Timotei von Spanien und Portugal die geistliche Bedeutung der Kirche. Sie sei vor allem der „mystische Leib Christi“ und nicht nur ein Bauwerk aus Mauern. Der Kirchenbau selbst sei – wie auch die Kirche als Gemeinschaft – Werk der Heiligen Dreifaltigkeit.

An der Feier nahmen rund 20 Hierarchen aus Rumänien und der Diaspora teil, darunter die Metropoliten Teofan von Moldau und der Bukowina, Andrei von Cluj, Maramureș und Sălaj, Irineu von Oltenien, Iosif von West- und Südeuropa sowie Serafim von Deutschland, Mittel- und Nordeuropa. Auch zahlreiche weitere Bischöfe aus ganz Europa wirkten an der Liturgie mit.

Neben kirchlichen Vertretern waren auch Delegationen des rumänischen Staates, des Königreichs Spanien sowie zahlreiche Gläubige aus rumänisch-orthodoxen Gemeinden der Iberischen Halbinsel anwesend.

In der Predigt hob Metropolit Teofan die Rolle der Kirche als Ort der göttlichen Gegenwart hervor. Durch Liturgie und Sakramente werde sie zu einem geistlichen Zentrum, das den Gläubigen Orientierung und Halt gebe – besonders für die rumänische Diaspora fern der Heimat.

Die Kathedrale, deren Grundstein bereits 2010 von Patriarch Daniel gelegt wurde, gilt auch als Ausdruck rumänischer Identität im Ausland. Vertreter des Staates bezeichneten sie als Zeichen kultureller und spiritueller Verbundenheit sowie als Beitrag zur Präsenz orthodoxer Tradition im westeuropäischen Raum.

Die UOJ berichtete zuvor, dass in Ungarn die wundertätige Koviner Ikone der Gottesmutter feierlich geehrt wurde.

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