Deutsche ROKA-Diözese blickt auf ereignisreiche Monate zurück
Diözesanjubiläum, internationale Begegnungen und Bischofsweihen prägten die Monate März bis Mai 2026 der Deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland
Die Deutsche Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) hat in ihrem Diözesanorgan „Der Bote“ in einem am 8. Juli 2026 veröffentlichten Beitrag auf die Monate März bis Mai 2026 zurückgeblickt. Im Mittelpunkt standen die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Diözese mit einem Bischofskonzil, einer internationalen wissenschaftlichen Konferenz und zahlreichen Gottesdiensten.
An den Jubiläumsfeiern nahmen unter anderem der ROKA-Ersthierarch Metropolit Nikolaj von Ostamerika und New York sowie hochrangige Vertreter des Moskauer Patriarchats und weiterer orthodoxer Kirchen teil. Während der Festtage wurde zudem die wundertätige Gottesmutterikone „von der Wurzel“ im Kloster Buchendorf und in der Münchner Kathedrale verehrt.
Zu den weiteren Höhepunkten zählten ein Treffen zwischen Metropolit Mark, Metropolit Nikolaj und dem Vorsitzenden des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats, Metropolit Antonij, im Münchner Kloster des heiligen Hiob von Počaev sowie zahlreiche bischöfliche Visitationen und Weihen. Während der Großen Fastenzeit spendeten die Hierarchen in vielen Gemeinden das Sakrament der Krankensalbung. In Bad Ems weihte Metropolit Nikolaj Martin Schneider zum Diakon. Zudem wurde Priester Dimitrij Maschirow in den Klerus der Deutschen Diözese aufgenommen. Metropolit Mark übermittelte der Georgischen Orthodoxen Kirche außerdem ein Beileidsschreiben zum Tod von Patriarch Ilia II. und feierte später gemeinsam mit dem georgischen Metropoliten Nikolaiv die Göttliche Liturgie in München.
Neben den kirchlichen Veranstaltungen berichtet „Der Bote“ auch über die verlegerische Arbeit der Diözese. Rechtzeitig zum Jubiläum erschien im Kloster des heiligen Hiob von Počaev in München ein 600 Seiten umfassender Ergänzungsband zu den zwölf Minäen mit Gottesdiensten russischer Heiliger der Diaspora. Das Werk, dessen Entstehung bis in die 1990er Jahre zurückreicht, wurde mit der von Erzbischof Agapit entwickelten Schrift „Prorok“ gestaltet und ist über die Klöster in Seyfriedsberg und München erhältlich.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der britische König Charles nicht mehr „Verteidiger des Glaubens“ ist.