Bundespräsident Steinmeier empfing Vorsitzenden der Orthodoxen Bischofskonferenz
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Situation der orthodoxen Christen in Deutschland sowie der ökumenische Dialog.
Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfing am 24. Juni den Metropoliten der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland und Vorsitzenden der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Augoustinos Lambardakis, in der Villa Hammerschmidt in Bonn. Nach Angaben des Bundespräsidialamtes tauschten sich beide über die Lage der orthodoxen Christen in Deutschland aus. Darüber berichtete der Bundespräsident auf Facebook.
Der Bundespräsident würdigte die Arbeit der Orthodoxen Bischofskonferenz und hob ihren Beitrag zur Zusammenarbeit mit anderen christlichen Kirchen hervor. Metropolit Augoustinos steht der Bischofskonferenz seit 2010 vor und zählt zu den Mitbegründern der Interkulturellen Woche, die seit 1975 bundesweit veranstaltet wird.
Nach Angaben des Bundespräsidialamtes ist die orthodoxe Kirche mit rund vier Millionen Gläubigen die drittgrößte christliche Kirche in Deutschland. Die orthodoxen Gemeinden werden überwiegend von Menschen mit Migrationsgeschichte getragen und sind in den vergangenen Jahren auch durch die Fluchtbewegung aus der Ukraine gewachsen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein Bericht im Juni 40 antichristliche Hassverbrechen in Europa aufzählte.