ROKA-Erzbischof Michael beging Jubiläen seiner Diakonen- und Bischofsweihe
Altbischof der westeuropäischen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland nahm an der Festliturgie in Genf teil – Bischof Irenei würdigte langjährigen Dienst in Grußbotschaft
Der emeritierte Erzbischof Michael, ehemaliger regierender Bischof der westeuropäischen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA), hat am 12. Juli 2026, dem Fest der Heiligen Apostel Petrus und Paulus, den 30. Jahrestag seiner Bischofsweihe sowie den 45. Jahrestag seiner Diakonenweihe begangen. Darüber berichtete die Diözese von Westeuropa und Großbritannien auf ihrer Webseite.
Aus diesem Anlass nahm der heute im Ruhestand in der Auferstehungskirche in Meudon (Frankreich) wirkende Erzbischof an der Festliturgie in der Kreuzerhöhungskathedrale in Genf teil und empfing dort die Heilige Kommunion. Der amtierende Diözesanbischof, Bischof Irenei, konnte nicht persönlich anwesend sein, da er das Patronatsfest der ROKA-Gemeinde in Luxemburg leitete.
In einem nach der Liturgie verlesenen Grußschreiben würdigte Bischof Irenei den langjährigen kirchlichen Dienst seines Vorgängers. Er dankte Erzbischof Michael für dessen lebenslange Hingabe an den Dienst der Kirche und verwies dabei auf Epheser 6,6–7. Zugleich wünschte er dem Jubilar Gottes Beistand und Kraft für seinen weiteren Dienst sowie „viele Jahre“ in Christus.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der türkische Kulturminister die Hagia Sophia als „Symbol des Untergangs“ bezeichnete.