In Nigeria haben Radikale am Palmsonntag Dutzende Christen erschossen

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Opfer des Angriffs. Foto: persecution.org Opfer des Angriffs. Foto: persecution.org

Im nigerianischen Bundesstaat Plateau kamen Gläubige bei koordinierten Angriffen ums Leben, die während eines religiösen Festes Opfer gezielter Terrorakte wurden.

Am 29. März 2026, dem katholischen Palmsonntag, töteten bewaffnete Militante mindestens 30 Menschen in der Gemeinde Ungwan Rukuba im Bundesstaat Plateau in Nigeria, berichtet die Menschenrechtsorganisation International Christian Concern.

Der Angriff ereignete sich am Abend, als Radikale in ein Wohngebiet eindrangen und das Feuer auf die Anwohner eröffneten. Augenzeugen bezeichneten den Angriff als koordiniert. Der humanitäre Helfer Alex Barbir betonte in einer Videobotschaft, dass die Opfer Christen waren, die einen kirchlichen Feiertag begingen. Nach dem Vorfall verhängten die Behörden des Bundesstaates eine 48-stündige Ausgangssperre, doch junge Menschen gingen auf die Straße, um gegen die Massenmorde zu protestieren.

Zeugen beschreiben die Angreifer unterschiedlich. Die einen bezeichnen sie als Mitglieder der Gruppe „Boko Haram“, andere weisen auf Fulani-Nomaden hin, die auf Motorrädern ankamen, wahllos um sich schossen und in den Bergen verschwanden. In der Region wurden wiederholt Aktivitäten von Militanten festgestellt, die im Rahmen ihrer dschihadistischen Ideologie Angriffe auf christliche Gemeinden verüben und Hinrichtungen durchführen.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein Entführer einen Seminaristen wegen seines Glaubens getötet habe.

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