Griechische Medien: Freilassung des Met. Arsenij ist Ergebnis von Druck der USA

27. Februar, 18:46 Uhr
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Metropolit Arsenij. Foto: Swjatogorsker Lawra Metropolit Arsenij. Foto: Swjatogorsker Lawra

Die griechisch-orthodoxe Zeitung berichtet, dass gerade die Haltung amerikanischer orthodoxer Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Politik in diesem Fall ausschlaggebend war.

Die kürzliche Freilassung des Metropoliten Arsenij von Swjatogorsk aus der Haft und seine Verlegung in den Hausarrest sei nicht nur eine gerichtliche Entscheidung, sondern das Ergebnis intensiver und koordinierter politischer Druckausübung seitens der USA. Darüber berichtet die griechisch-orthodoxe Zeitung Romfea.

Die Zeitung bezieht sich auf eine Erklärung des internationalen Juristen Robert Amsterdam, die im sozialen Netzwerk X veröffentlicht wurde. Ihm zufolge war die Freilassung des ukrainischen Bischofs das Ergebnis einer breit angelegten Kampagne, in der die amerikanische Seite eine führende Rolle spielte.

Amsterdam dankte öffentlich allen Teilnehmern der Aktion „UOC Congressional Day of Action” – einer gezielten Lobbyarbeit innerhalb des amerikanischen Kongresses – und erwähnte auch die republikanischen Politiker Catherine Whiteford und Stefano Forte. Nach Einschätzung von Romfea zeugt die Tatsache, dass diese Personen namentlich erwähnt wurden, davon, dass die Angelegenheit des Bischofs den Entscheidungsträgern in Washington vorgelegt wurde.

Die griechische Zeitung betont: Wenn der US-Kongress – der wichtigste Geldgeber für die Verteidigung der Ukraine – Fragen der Religionsfreiheit aufwirft, muss Kiew nachgeben. Die Beteiligung von Personen mit Zugang zur amerikanischen Politikszene hat den lokalen Gerichtsfall zu einer internationalen diplomatischen Angelegenheit gemacht, und die weitere Inhaftierung des Metropoliten wurde zu einem politischen Ballast für die Regierung Selenskyj.

Zur Erinnerung: Am 25. Februar änderte das Bezirksgericht Tschetschelowskij in Dnipro die Untersuchungshaft für den Abt der Swjatogorsk-Lawra in einen rund um die Uhr geltenden Hausarrest bis zum 25. April 2026. Metropolit Arsenij verbrachte fast zwei Jahre hinter Gittern – seit dem 25. April 2024.

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