Patriarch Daniil: Glaube zeigt sich in Liebe und Taten

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Patriarch Daniil feierte im Kloster Trojan die Festliturgie zur wundertätigen Ikone der dreihändigen Gottesmutter. Foto: Patriarchat Patriarch Daniil feierte im Kloster Trojan die Festliturgie zur wundertätigen Ikone der dreihändigen Gottesmutter. Foto: Patriarchat

Das bulgarisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt predigte beim Fest der wundertätigen Ikone der dreihändigen Gottesmutter im Kloster Trojan über die Bedeutung eines lebendigen Glaubens

Zum Fest der wundertätigen Ikone der dreihändigen Gottesmutter hat der bulgarisch-orthodoxe Patriarch Daniil am 12. Juli 2026 im Kloster Trojan in Zentralbulgarien die Göttliche Liturgie gefeiert. Das der Entschlafung der Gottesmutter geweihte Kloster zählt zu den bedeutendsten orthodoxen Klöstern Bulgariens. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

Patriarch Daniil erklärte in seiner Predigt, die Gottesmutter habe Gott mit reinem Herzen geliebt. Diese Reinheit öffne den Menschen für Gottes Wirken und ermögliche es, das Unsichtbare im Glauben zu erkennen. Glaube sei das Fundament des christlichen Lebens und werde durch Demut, Sanftmut und Vertrauen auf Gottes Vorsehung bewahrt.

Am Beispiel der Heilung des Gelähmten in Kapernaum hob der Patriarch hervor, dass sich echter Glaube im Handeln offenbare. Der Glaube der vier Männer, die den Kranken zu Christus brachten, sei nicht theoretisch gewesen, sondern habe sich in Liebe und Opferbereitschaft gezeigt. Wahrer Glaube überwinde Hindernisse und führe den Menschen zu Gottes Hilfe.

Zugleich erinnerte Patriarch Daniil an die Geschichte der Ikone der dreihändigen Gottesmutter, an den heiligen Johannes von Damaskus sowie an den am selben Tag gedachten heiligen Paisios vom Berg Athos. Wahre geistliche Erleuchtung, so der Patriarch, entspringe nicht allein menschlicher Bildung, sondern einem reinen Glauben und einem geistlichen Leben.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Matthias Zierenberg in Limburg betonte, die moderne Vorstellung, jeder Mensch entscheide selbst über seine Seligkeit und benötige weder die Kirche noch ihre Sakramente, widerspreche der orthodoxen Lehre.

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