Patriarch Theophilos sprach mit US-Botschafter über Vermittlung zwischen Russland und Ukraine
Bei einem Treffen mit Mike Huckabee sprach der Jerusalemer Patriarch über seine Vermittlungsmission zwischen Russland und der Ukraine und bat um Unterstützung für einen humanitären Korridor.
Der Jerusalemer Patriarch Theophilos III. erörterte mit dem amerikanischen Botschafter Mike Huckabee seine Vermittlungsmission im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Darüber berichtet die Redaktion der UOJ in der Ukraine.
Die Gespräche fanden am 14. Juli 2026 in der Residenz des Patriarchats statt. Der Vorsteher der Jerusalemer Kirche unterstrich, dass die Vermittlung zwischen den beiden Ländern auf dem Dienst des Evangeliums und dem Streben nach gerechtem Frieden beruhe. Der Patriarch betete, dass der Dialog zur Linderung menschlichen Leidens beitrage und beide Länder zu einem gerechten Frieden führe.
Der Vorsteher rief den Diplomaten zudem auf, bei der Schaffung eines humanitären Korridors für die Verlegung krebskranker Kinder aus Gaza in das Auguste-Viktoria-Krankenhaus zu helfen. Der Patriarch erinnerte daran, dass die Sendung der Kirche im Beistand für jeden leidenden Menschen bestehe.
Im Verlauf des Gesprächs brachte der Vorsteher seine Besorgnis über Einschränkungen für Gläubige und Kleriker auf dem Berg Tabor zum Ausdruck. Er berichtete zudem von der Enteignung kirchlichen Bodens am Teich Siloah und von Versuchen der Behörden, diskriminierende Steuern für Christen einzuführen. Der Patriarch merkte an, dass in der gegenwärtigen Weltsituation die christliche Präsenz im Heiligen Land des Rechtsschutzes und der Sicherheitsgarantien bedarf
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass katholische Theologen die Kreuzigungsdarstellung von Wal „Timmy“ kritisiert hatten.