Katholischer Arbeitnehmerverband besucht rumänisch-orthodoxe Gemeinde Regensburg
Gespräch über Liturgie, Spiritualität und Unterschiede zwischen Orthodoxie und Katholizismus prägte Begegnung in der St.-Matthias-Kirche
Am Samstag, dem 11. Juli 2026, hat die rumänisch-orthodoxe Gemeinde Heilige Dreifaltigkeit in Regensburg eine Delegation des Katholischen Arbeitnehmerverbands unter der Leitung von Christoph Aisch empfangen. Im Mittelpunkt des rund zweistündigen Treffens standen der Austausch über den orthodoxen Glauben sowie Fragen zur Liturgie und Spiritualität, wie die rumänisch-orthodoxe Metropolie berichtete.
Priester Florin Zaiț und Diakon Andrei Ciobanu erläuterten den Gästen den Aufbau der Göttlichen Liturgie, die Vorbereitung auf den Empfang der Heiligen Kommunion und die Bedeutung der Beichte im geistlichen Leben. Zudem beantworteten sie zahlreiche Fragen zur orthodoxen Tradition.
Im Gespräch wurden auch die wesentlichen Unterschiede zwischen der orthodoxen und der katholischen Kirche thematisiert. Besonderes Interesse galt dem Mönchtum in Rumänien und dessen Bedeutung innerhalb der rumänisch-orthodoxen Kirche.
Zum Abschluss beteten die Teilnehmer gemeinsam das Vaterunser. Die Gemeinde dankte der Delegation für den Besuch und äußerte die Hoffnung, dass die Begegnung die freundschaftlichen Beziehungen und die Zusammenarbeit zwischen beiden Gemeinschaften weiter stärken werde.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Irenei die Gläubigen aufforderte: „Bereitet euch auf den geistlichen Kampf vor, nicht auf emotionalen Trost!“