Katholische Theologen kritisieren Kreuzigungsdarstellung von Wal „Timmy"
Nach Ansicht der Theologen werde die religiöse Bedeutung des Kreuzes durch die Inszenierung verfälscht.
Katholische Theologen haben die Verwendung christlicher Symbole im Theaterstück „Timmy – Die Hope stirbt zuletzt“ kritisiert. In der Inszenierung wird der gestrandete Buckelwal „Timmy“ am Kreuz dargestellt und mit Motiven der Passion Christi sowie der Liturgie in Verbindung gebracht. Darüber berichtete katholisch.de.
Der Leiter der Katholischen Akademie Rabanus Maurus, Joachim Valentin, erklärte, die Darstellung vermittle ein falsches Bild von der Kirche und ihrer Liturgie. Auch der Liturgiewissenschaftler Albert Gerhards äußerte Bedenken. Die Übertragung des Kreuzestodes Christi auf einen Wal werde der einzigartigen Bedeutung der Kreuzigung Jesu nicht gerecht und könne deren religiösen Gehalt relativieren.
Die Inszenierung war am 11. Juli im Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg uraufgeführt worden. Regisseur Alexander Klessinger erklärte, die Kreuzigungsdarstellung solle die mediale Überhöhung des Wals satirisch veranschaulichen. Die Theologen betonten dagegen, dass christliche Symbole zwar weiterhin kulturell präsent seien, ihre Verwendung jedoch den religiösen Ursprung und die eigentliche Bedeutung dieser Symbole respektieren müsse.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass das Guinness-Buch eine rumänische Marke mit Nationaldom als die längste der Welt ausgezeichnet hatte.