Kerzenweihe am Fest der Darstellung des Herrn gefeiert
Hieromönch Serafim Valeriani vollzog die Segnung der Kerzen in lateinischer Sprache in der Kirche San Basilio.
Zum Fest der Darstellung des Herrn wurde in der Kirche San Basilio eine Kerzensegnung gefeiert. Der Ritus wurde in lateinischer Sprache von Hieromönch Serafim Valeriani vollzogen und knüpft an die symbolische Bedeutung des Festes an, das Christus als das Licht für die Welt in den Mittelpunkt stellt. Darüber berichtete das Moskauer Patriarchats in Italien auf Telegram.
Die Weihe der Kerzen ist historisch betrachtet kein Bestandteil der ursprünglichen griechisch-orthodoxen Überlieferung und findet im klassischen Typikon keine Erwähnung. Erst im 17. Jahrhundert hielt dieser Brauch Einzug in die orthodoxe Liturgie, maßgeblich beeinflusst durch das liturgische Werk des heiligen Petro Mohyla. Seither hat sich die Praxis in einigen orthodoxen Traditionen verbreitet, auch wenn sie nicht zum ältesten Kern des Ritus gehört.
Der Ursprung dieser Praxis liegt in westlichen Gottesdienstformen, die mit dem Fest Maria Lichtmess verbunden sind. Ihre Aufnahme in die orthodoxe Liturgie verweist auf die gegenseitige Beeinflussung kirchlicher Traditionen im Lauf der Geschichte. Gleichzeitig lenkt sie den Blick auf das eigentliche geistliche Anliegen des Festes: Christus als das Licht zu bekennen, das die Welt erhellt.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Metropolit von Laodicea zu Besuch in Schweden war.