Gleichnis: Ein Besuch bei einem reichen Sammler
Ein kurzes Gleichnis über die Bedeutung von richtig gesetzten Akzenten.
Es war einmal ein reicher Sammler von antiken Statuen, von denen er eine große Menge besaß. Sie standen in den Gassen seines schönen Parks. Seine Bekannten schickten einen jungen Studenten mit einer Empfehlung der örtlichen Historischen Gesellschaft zu dem reichen Mann, damit er sich mit der erstaunlichen Sammlung vertraut machen konnte.
Der Verwalter meldete die Ankunft des Gastes bei seinem Gastgeber, empfing ihn und führte ihn über die Wege des Parks zum Haus. Neugierig blieb der Student bei jeder Statue stehen und seufzte begeistert. Schließlich konnte der Verwalter es nicht mehr aushalten:
- Herr, wem soll ich Sie vorstellen, den Statuen oder ihrem Besitzer?
0
0
Wenn Sie einen Fehler entdeckt haben, wählen Sie den Text aus und drücken Sie Strg +
Eingabetaste oder Fehler ausbessern, um ihn der Redaktion zu melden
Weiterlesen
One-Way-Ticket: Wie man im 18. Jahrhundert nach Jerusalem gelangte
20. Juni, 20:31 Uhr
Wie Mönche die Antike retteten – mit erfrorenen Fingern und Feder
12. Juni, 10:53 Uhr
Ein Vorstadtdorf, in dem Gebrechlichkeit kein Todesurteil mehr ist
09. Juni, 19:05 Uhr
Die Farbe des Glaubens inmitten der rauen Dunkelheit
24. Mai, 21:01 Uhr
Eine einsame Lampe vor den Universitätsbüchern
24. Mai, 20:38 Uhr
Christi Himmelfahrt in Dresden
21. Mai, 14:48 Uhr