Bischof Irenei feierte das Patronatsfest zu Mariä Schutz in Arnheim
Die Gemeinde der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland in den Niederlanden beging das Fest der Gottesmutter mit einer Göttlichen Liturgie und einer Kreuzprozession.
Am 14. Oktober 2026 feierte die russisch-orthodoxe Gemeinde in Arnheim, Niederlande, ihr Patronatsfest zum Schutz der Gottesmutter. Der Göttlichen Liturgie stand Bischof Irenei von London und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) vor. Die Gemeinde war vom Heiligen Johannes von San Francisco und Shanghai während seiner Amtszeit als Diözesanbischof gegründet worden, wie die Diözese von Großbritannien und Westeuropa berichtete.
Bischof Irenei war bereits am Vortag aus Großbritannien angereist und hatte Geistliche und Familien der Gemeinde nahe der deutschen Grenze besucht. Am Abend wurde die Vigil gefeiert. Am Festtag zelebrierte der Bischof gemeinsam mit dem Gemeindepfarrer Alexy Lisenkow, Erzpriester Stefan Weerts aus Brüssel und weiteren Geistlichen die Göttliche Liturgie. Während des Gottesdienstes erhob er Pfarrer Alexy im Namen der Heiligen Bischofssynode anlässlich des 16. Jahrestags seiner Priesterweihe zum Erzpriester.
In seiner Ansprache würdigte Bischof Irenei das Wachstum der Gemeinde in den vergangenen fünf Jahren. Besonders erfreut zeigte er sich über den hohen Anteil junger Menschen, die inzwischen mehr als die Hälfte der Gemeindemitglieder ausmachen. Auch die Verwendung der niederländischen Sprache neben dem Kirchenslawischen im Gottesdienst hob er hervor. Dies entspreche dem Anliegen des Heiligen Johannes von San Francisco und Shanghai, die kirchliche Mission in den Niederlanden zu fördern und die Landessprache in das Gemeindeleben einzubeziehen.
Nach der Kreuzprozession dankte Erzpriester Alexy dem Bischof für seinen Besuch und überreichte ihm eine handgemalte Ikone des Schutzes der Gottesmutter. Ein gemeinsames Festessen und eine Gesprächsrunde mit dem Bischof, bei der zahlreiche Gläubige geistlichen Rat suchten, bildeten den Abschluss der Feierlichkeiten.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbisch-orthodoxe Erzpriester Simon Turkic aus Frankfurt seinen neuen Roman „Die unsichtbare Reise“ veröffentlicht hat.
