Erzpriester Simon Turkic veröffentlicht Roman „Die unsichtbare Reise“
Das Buch erscheint am 1. November im Verlag Hagia Sophia und verbindet menschliche Schicksale mit orthodoxem Glauben, Reue und Vergebung.
Der orthodoxe Verlag Hagia Sophia veröffentlicht am 1. November den Roman „Die unsichtbare Reise“ von Erzpriester Simon J. Turkic aus Frankfurt. Das 286 Seiten umfassende Werk erscheint in deutscher Übersetzung aus dem Serbischen. Die Übersetzung stammt von Janko Jorgos Turkic, das Vorwort von Dragan M. Radić, wie der Verlag auf seiner Webseite mitteilte.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen drei Menschen, die von Verlust, Schuld und unerfüllter Sehnsucht geprägt sind. Jovica hat seine Familie verloren und kämpft mit seiner Vergangenheit. Čeprkalo verbirgt hinter Härte und Reichtum die Sehnsucht nach einer Frau, die er einst verraten hat. Vera kehrt aus Amerika in ihre zerstörte Heimat zurück, um nach den Spuren ihres Vaters zu suchen. Ihre Wege führen nach Konstantinopel, wo sie zwischen historischen Mauern und verborgenen Heiligtümern Menschen begegnen, deren Glaube trotz Bedrängnis lebendig geblieben ist.
Die Reise in die fremde Stadt wird für die Protagonisten zu einer Auseinandersetzung mit dem eigenen Gewissen. Erzpriester Simon Turkic erzählt von menschlichen Verirrungen, schmerzhaften Erfahrungen und der Möglichkeit zur Umkehr. Dabei verbindet er die Schicksale seiner Figuren mit den orthodoxen Themen des Gebets, der Vergebung und der Hoffnung auf Auferstehung.
Simon Turkic wurde am 15. April 1974 in Kupres in Bosnien geboren. Nach dem Abschluss des Priesterseminars des Heiligen Sava in Belgrad im Jahr 1995 wurde er 1998 zum Priester der Serbisch-Orthodoxen Kirche geweiht. Nach einem zweijährigen Dienst in Hannover wirkt er seit 2001 in Frankfurt am Main. 2011 schloss er sein Studium an der Orthodoxen Theologischen Fakultät in Foča ab. Der Roman ist bis zum Erscheinungstermin zum Subskriptionspreis von 21 Euro zuzüglich Versandkosten erhältlich.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die Russische Orthodoxe Kirche im Ausland mit einer Konferenz des 50. Todestags von Erzbischof Nikodim gedachte.
