Priester Sebastian Schmitt neuer zweiter Vorsitzender der DOM-Gesellschaft
Gesellschaft für Deutschsprachige Orthodoxie wählte bei der Mitgliederversammlung in der Verkündigungs-St.-Justin-Einsiedelei und besprach Zukunftsprojekte.
Die Gesellschaft Deutschsprachige Orthodoxie in Mitteleuropa (DOM-Gesellschaft) hat bei ihrer achten Mitgliederversammlung Ende August Priester Sebastian Schmitt einstimmig zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf den verstorbenen Priester Georg Poloczek, dessen Nachfolge bei der diesjährigen Versammlung im Mittelpunkt stand. Darüber berichtete die Gesellschaft am 16. September 2026 auf ihrer Webseite.
Die Mitgliederversammlung der DOM-Gesellschaft fand vom 28. bis 29. August in der serbisch-orthodoxen Verkündigungs-St.-Justin-Einsiedelei in Unterufhausen/Hessen statt. Nach dem Tod von Priester Georg, der zuvor das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden innehatte, war die Suche nach einem Nachfolger zu einer vorrangigen Aufgabe geworden.
Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde einstimmig Priester Sebastian Schmitt gewählt. Er ist Priester der russisch-orthodoxen Auslandskirche in Frankfurt und übernimmt die neue Aufgabe zusätzlich zu seinem priesterlichen Dienst, Beruf und Familienleben.
Neben der formalen Mitgliederversammlung standen Gespräche über die Zukunft der deutschsprachigen Orthodoxie in den Gemeinden sowie Gesprächsgruppen zu verschiedenen Themen auf dem Programm. Den Abschluss bildete ein vierstimmiger Akathist an den Heiligen Erzengel Michael in der Verkündigungskirche der Einsiedelei.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Irenei von London in einem neuen Lehrvideo vor geistlichen Vergleichen mit anderen Gläubigen warnte.