In Sofia führte Bulgariens Patriarch eine Prozession mit Kreuzreliquie an
Ein Fragment des kostbaren Kreuzes Christi wurde durch die Straßen Sofias getragen und in die Patriarchalkathedrale des heiligen Alexander Newski überführt.
Am 12. September führte der bulgarische Patriarch Daniil in Sofia eine Kreuzprozession mit einem Fragment des kostbaren und lebenspendenden Kreuzes des Herrn an. Die Feierlichkeiten fanden anlässlich des 1700. Jahrestages der Auffindung der Reliquie statt, berichtet die UOJ in Bulgarien.
Die Feierlichkeiten begannen mit einer kleinen Vesper in der Kirche zur Kreuzerhöhung im Sofioter Stadtteil Losenez. Nach dem Gottesdienst zogen Patriarch Daniil, die Bischöfe, der Klerus und die Gläubigen in einer Kreuzprozession zur Patriarchalkathedrale des heiligen Alexander Newski.
Während der Prozession trugen die Teilnehmer ein Fragment des kostbaren Kreuzes Christi. Gemeinsam mit dem Oberhaupt der Bulgarischen Orthodoxen Kirche nahmen Bischöfe, Geistliche und Laien aus Sofia und anderen Regionen des Landes an der Kreuzprozession teil. Nach der Ankunft der Reliquie in der Patriarchalkathedrale begann dort die Nachtwache.
Die Feierlichkeiten sind dem 1700. Jahrestag der Auffindung des Kreuzes gewidmet, an dem der Herr Jesus Christus gekreuzigt wurde. Der kirchlichen Überlieferung zufolge wurde das kostbare Kreuz in Jerusalem von der heiligen apostelgleichen Kaiserin Helena, der Mutter Kaiser Konstantins des Großen, aufgefunden.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass der serbische Patriarch nach dem Mord an dem Mönch in Swjatogorsk kondoliert hatte.