Patriarch Daniel: Lichterprozession war Pilgerweg des Friedens
2.400 junge Orthodoxe zogen beim Jugendkongress ITO 2026 von der Nationalkathedrale zur historischen Patriarchalkathedrale in Bukarest.
Zum Abschluss des zweiten Tages des Internationalen Treffens der Orthodoxen Jugend (ITO) 2026 haben am 2. September 2026 rund 2.400 junge Menschen an einer Lichterprozession durch Bukarest teilgenommen. Rumäniens Patriarch Daniel bezeichnete den Zug als „Pilgerreise der Freude und des Friedens“, wie das Nachrichtenportal Basilica des Patriarchats berichtete.
Mit Kerzen und Fahnen zogen die Teilnehmer am Mittwochabend von der Nationalkathedrale zur historischen Patriarchalkathedrale. An der Prozession und dem anschließenden Gebet nahmen neben den jungen Menschen mehrere orthodoxe Hierarchen teil, darunter Bischof Agatonic von Arusha und Zentraltansania vom Patriarchat von Alexandria sowie Bischof Makarius von Nordeuropa und mehrere Weihbischöfe des rumänischen Patriarchats.
Vor der Patriarchalkathedrale begrüßte Patriarch Daniel die Jugendlichen und dankte ihnen für die Lichterprozession. Anschließend sprach er ein eigens für das Treffen verfasstes Gebet für die jungen Menschen. Darin bat er Christus, die Jugend zu leiten und ihr Leben mit seinem heiligen Licht zu erleuchten. Zugleich betete er für die Familien, Lehrer, Geistlichen und Verantwortlichen, die sich um die Gegenwart und Zukunft junger Menschen kümmern.
Das Internationale Treffen der Orthodoxen Jugend endet am Donnerstag mit der Göttlichen Liturgie in der Nationalkathedrale. An ITO 2026 nehmen 2.400 junge Rumänen aus dem In- und Ausland sowie Vertreter orthodoxer Schwesterkirchen teil. Zum Abschluss soll die Ausrichtung der nächsten Ausgabe an die kommende Gastgeberdiözese übergeben werden.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Hierarchen aus Bulgarien, Rumänien, Serbien und Nordmazedonien sowie ein Geistlicher aus Albanien zu Feierlichkeiten im Kloster des Heiligen Joachim von Osogovo zusammenkamen.