Polnische Orthodoxe Kirche verurteilte den Mönchsmord in Swjatogorsk
Die Kanzlei von Metropolit Sawa sprach der Bruderschaft ihr Beileid aus und betete für die Seele des getöteten Mönchs Warsonofij.
Die Kanzlei des Oberhaupts der Polnisch-Orthodoxen Kirche, des Metropoliten Sawa von Warschau und ganz Polen, kommentierte gegenüber der Redaktion der UOJ in Tschechien und der Slowakei den Angriff auf das Swjatogorsker Kloster und bezeichnete die brutale Ermordung des Mönchs Warsonofij als eine gewaltige Tragödie.
Der Vertreter der Kanzlei, Jaroslaw Chontschar, brachte seine tiefe Trauer zum Ausdruck und erklärte, dass die Gewalt im Gebiet des militärischen Konflikts entschieden verurteilt werde. „Jeder bewaffnete Konflikt bringt eine Tragödie mit sich. Die Hand gegen einen anderen Menschen zu erheben, ist ebenfalls eine Tragödie.“
Der Vertreter der Kanzlei sprach dem Statthalter und der gesamten Mönchsgemeinschaft des Klosters sein tiefes Beileid aus. In der Polnischen Kirche werden Gebete um die geistliche Stärkung der Bruderschaft der Swjatogorsker Lawra dargebracht. „Wir bitten unseren Herrn Jesus Christus, den Gebieter über Leben und Tod, die Seele des getöteten Mönchs Warsonofij in Sein Himmlisches Reich aufzunehmen.“
Vollständiger Kommentar der Kanzlei:
Jeder bewaffnete Konflikt ist eine Tragödie. Die Hand gegen einen anderen Menschen zu erheben, ist ebenfalls eine Tragödie.
Mit tiefer Trauer haben wir die Nachricht von der Ermordung eines der Brüder der Swjatogorsker Lawra aufgenommen. Wir beten darum, dass unser Herr Jesus Christus, der Herr über Leben und Tod, die Seele des getöteten Mönchs Warsonofij in Sein Reich aufnimmt.
Im Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes beten wir auch für die Täter dieses Verbrechens, damit sie diese Barmherzigkeit empfangen und zur Erkenntnis ihrer schändlichen Tat gelangen.
Mit freundlichen Grüßen
Jaroslaw Chontschar
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die Swjatogorsker Lawra um Hilfe für verwundete Mönche gebeten hatte.