Ikonenausstellung „Licht des Logos“ in Belgrad eröffnet
Bis zum 16. September werden 124 Ikonen von Künstlern aus 18 Ländern gezeigt – drei Werke aus Minsk erstmals öffentlich zu sehen.
In der Galerie der Kolarac-Stiftung am Studentski trg 5 in Belgrad wurde am 1. September 2026 die internationale Ausstellung zeitgenössischer sakraler Kunst „Das Licht des Logos“ eröffnet. Die Schau ist bis zum 16. September zu sehen. Darüber berichtete die serbische Redaktion der UOJ.
Die Ausstellung präsentiert insgesamt 124 Ikonen von 103 Künstlern aus 18 Ländern. Darunter befinden sich erstmals drei Ikonen aus der Ikonenmalerwerkstatt des St.-Elisabeth-Klosters in Minsk: Darstellungen der Gottesmutter, Christi des Erlösers und des heiligen Nikolaus.
Für die Ausstellung waren zuvor 305 Ikonen von 208 Künstlern aus 23 Ländern eingereicht worden. Eine internationale Jury wählte 109 Werke von 91 Künstlern aus; hinzu kommen 15 Ikonen von zwölf Ehrenausstellern.
Die Ausstellung wird mit dem Segen des serbisch-orthodoxen Patriarchen Porfirije organisiert und ist Teil des zweijährigen UNESCO-Projekts „Licht des Logos“. Das Projekt wird vom Internationalen Fonds für kulturelle Vielfalt gefördert und hatte sich unter 881 Bewerbungen aus aller Welt den zweiten Platz in der Endwertung gesichert.
Als besonderer Gast nahm der griechische Ikonenmaler Prof. Dr. George Kordis an einer internationalen Meisterklasse teil. Dabei konnten Besucher die Entstehung von Werken in verschiedenen Techniken der Ikonenmalerei auf Holz, der Freskomalerei und der Herstellung von Ikonen aus Stein verfolgen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Hierarchen aus Bulgarien, Rumänien, Serbien und Nordmazedonien sowie ein Geistlicher aus Albanien zu Feierlichkeiten im Kloster des Heiligen Joachim von Osogovo zusammenkamen.