Kosovo: zwei neue Nonnen im Kloster Gračanica tonsuriert
Der serbisch-orthodoxe Metropolit Teodosije von Raška und Prizren vollzog am Vorabend des Festes Mariä Himmelfahrt die Aufnahme zweier Novizinnen.
Im serbisch-orthodoxen Kloster Gračanica im Kosovo hat Metropolit Teodosije von Raška und Prizren am Vorabend des Festes Mariä Himmelfahrt (27. August 2026) eine festliche Vigil gefeiert. Zahlreiche Gläubige sowie Mönche aus den Klöstern der Diözese Raška-Prizren nahmen an der Gebetsversammlung teil, in der zwei neue Nonnen aufgenommen wurden. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.
Ein besonderer Höhepunkt der Feier war die Tonsur der Novizinnen Maja und Verica. Metropolit Teodosije nahm sie während der Vigil in den monastischen Stand auf und gab ihnen die Ordensnamen Paraskeva und Angelina. Auf ihr Leben als Nonnen waren sie von Mutter Haritina, der Äbtissin des Klosters des Patriarchats von Peć, und Mutter Sara, der Äbtissin des Klosters Gračanica, unter deren geistlicher Führung vorbereitet worden.
Mit der Tonsur legten die beiden neuen Nonnen ihren bisherigen Lebensweg ab und weihten ihr Leben ganz Christus und dem Dienst an der Heiligen Kirche. Die Aufnahme in den monastischen Stand am Vorabend des Patronatsfestes der dem Fest Mariä Himmelfahrt geweihten Klosterkirche wurde von der Klostergemeinschaft sowie den versammelten Mönchen und Gläubigen als besonders freudiges und gesegnetes Ereignis begangen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Hierarchen aus Bulgarien, Rumänien, Serbien und Nordmazedonien sowie ein Geistlicher aus Albanien zu Feierlichkeiten im Kloster des Heiligen Joachim von Osogovo zusammenkamen.