Heiligsprechung von vier rumänischen Athos-Heiligen beurkundet
Patriarch Daniel dankt dem Ökumenischen Patriarchen und würdigt die Bedeutung der neuen Heiligen für die Einheit der Orthodoxie.
Der Ökumenische Patriarch Bartholomäus I. hat die Heiligsprechungsurkunden für vier rumänisch-orthodoxe Athos-Heilige unterzeichnet. Patriarch Daniel von Rumänien sprach dem Ökumenischen Patriarchen und der Heiligen Synode seinen Dank aus, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.
Der Ökumenische Patriarch Bartholomäus I. hat am 29. August 2026 in der Patriarchalkathedrale des Heiligen Großmärtyrers Georg im Istanbuler Stadtteil Phanar die Heiligsprechungsurkunden für sechs Mönchsväter vom Berg Athos unterzeichnet. Unter ihnen befinden sich vier Heilige rumänischer Herkunft.
Der Ehrwürdige Niphon von Prodromu, dessen Gedenktag am 13. Juli begangen wird, und der Ehrwürdige Nektarios der Protopsaltus, dessen Gedenktag auf den 18. November fällt, gehören zur rumänischen Athos-Tradition des Skite Prodromu.
Auch der Ehrwürdige Dionysius von Colciu, der am 11. Mai gefeiert wird, und der Ehrwürdige Petronius von Prodromu mit Gedenktag am 24. Februar zählen zu den neu anerkannten rumänischen Athos-Heiligen. Neben ihnen wurden auch der heilige Tichon der Bekenner und der heilige Georg, bekannt als „Hagigheorghe“, heiliggesprochen.
Die Unterzeichnung der Heiligsprechungsurkunden erfolgte nach Abschluss der Sitzung der Heiligen Synode des Ökumenischen Patriarchats. Patriarch Bartholomäus I. verehrte dabei auch die Reliquien der Ehrwürdigen Niphon von Prodromu, Dionysius von Colciu und Petronius von Prodromu, die Ende Juni nach Konstantinopel gebracht worden waren.
Patriarch Daniel von Rumänien dankte dem Ökumenischen Patriarchen und den Mitgliedern der Heiligen Synode für die Unterzeichnung der Heiligsprechungsakte. Die Anerkennung der vier rumänischen Athos-Heiligen sei für die Rumänisch-Orthodoxe Kirche ein Anlass zu „tiefem Dank an Gott“, erklärte er.
Zugleich würdigte Patriarch Daniel die Bedeutung der neuen Heiligen für die gesamte Orthodoxie. Durch ihr heiliges Leben und ihre Fürsprache stärkten sie die Gemeinschaft der orthodoxen Kirchen und trügen zur Vertiefung der panorthodoxen brüderlichen Beziehungen bei.
Der rumänische Patriarch betete zudem darum, dass die neu kanonisierten Heiligen vom Berg Athos bei der Allerheiligsten Dreifaltigkeit für Frieden, Einheit und das Wohlergehen der Orthodoxen Kirche Fürsprache einlegen mögen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Irenei in einem neuen Video darüber spricht, warum Phasen innerer Leere und geistlicher Trockenheit kein Zeichen dafür sind, dass Gott den Menschen verlassen hat.