Metropolit Longin: Mord in Swjatogorsk schmerzt alle Orthodoxe
Der Hierarch kritisierte das Schweigen der Behörden und rief zum Gebet für die verfolgte UOK auf.
Metropolit Longin von Bantscheny bezeichnete den brutalen Angriff auf die Swjatogorsker Lawra als eine Tragödie für jeden orthodoxen Gläubigen und rief die Menschen zu inständigem Gebet für die verfolgte Kirche auf.
Nach den Worten des Hierarchen nahmen die Gläubigen die tragische Nachricht vom Tod des Mönchs sehr schwer und schmerzlich auf. Gleichzeitig bewahren die Amtsträger und die Gesellschaft völliges Schweigen, als sei nichts Schreckliches geschehen.
„Dies ist ein Schmerz des gesamten orthodoxen Glaubens, nicht nur der Ukraine, sondern des ganzen orthodoxen Volkes, denn unsere Brüder wurden getötet“, erklärte Metropolit Longin. „Und wir haben dies sehr schwer, sehr schmerzlich aufgenommen. Wir warten darauf, dass Gottes Wahrheit triumphiert.“
Der Metropolit wies auf das Schweigen der staatlichen Behörden zu dem Geschehen hin. „Sie sehen doch: Alle schweigen, niemand sagt etwas, als wäre nichts geschehen. Ebenso wurden Priester geschlagen und gläubige Menschen werden misshandelt. Sie wurden in Gefängnisse gesperrt.“
Der Hierarch erinnerte an die Glaubenstat des getöteten Mönchs des Swjatogorsker Klosters, der vor seinem Tod seine Treue zu Christus bekräftigte. „Doch wir nehmen alles an. Wie dieser Mönch, der starb: Auch er sagte, dass er ein Mönch sei und den Herrn und Gott preise“, betonte der Hierarch. „Er war hier mit Gott, und auch dort ist er jetzt in der Ewigkeit.“
Der Bischof erklärte, dass die Gläubigen der UOK heute weder durch Gesetze noch durch die Verfassung geschützt würden und die Menschen in diesen schweren Prüfungen allein auf den Herrn hofften. Deshalb rief der Hierarch die orthodoxen Landeskirchen dazu auf, die UOK in diesen Zeiten der Verfolgung mit Gebeten zu unterstützen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein georgischer Abt den Mord am Mönch in Swjatogorsk als Schmerz aller Christen bezeichnete.