Metropolit Serafim predigte zum Fest Mariä Himmelfahrt in Rumänien
Das Oberhaupt der Rumänisch-Orthodoxen Metropole von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa sprach im Kloster Râmeț über die Verehrung der Gottesmutter.
Metropolit Serafim von der Rumänisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa hat am Fest Mariä Himmelfahrt (15. August 2026) im Kloster Râmeț im rumänischen Kreis Alba die Göttliche Liturgie gefeiert und anschließend gepredigt. Zu Beginn dankte er den Ordensfrauen des Klosters für ihren Dienst an den zahlreichen Pilgern, wie die Metropolie auf ihrem YouTube-Kanal berichtete.
Im Mittelpunkt seiner Predigt steht die Verehrung der Gottesmutter. Metropolit Serafim bezeichnete Maria als Vorbild vollkommener Demut und erinnerte daran, dass sie sich durch ihre Reinheit und insbesondere ihre Demut würdig erwiesen habe, den Sohn Gottes als Mensch zu gebären. Ausgehend vom Evangelium über Maria und Marta betonte er gleichzeitig die Bedeutung des Gebets und der Teilnahme am Gottesdienst. Die Liturgie sei die höchste Form der menschlichen Kultur, weil sie den Menschen innerlich veredele und ihn zu Gott erhebe.
Der Geistliche rief die Gläubigen dazu auf, das persönliche Gebet im Alltag zu pflegen und regelmäßig an den Gottesdiensten teilzunehmen, zu befestigen, zu beichten und die heiligen Mysterien zu empfangen. Dadurch konnte sich das „Herz aus Stein“ in ein mitfühlendes Herz verwandeln, das die Nichtanderen wahrnimmt. Wahres christliches Leben zeigt sich schließlich in der Barmherzigkeit und in guten Taten.
Als weiteres Beispiel verwies der Metropolit auf das Leiden der Gottesmutter unter dem Kreuz. Die Gläubigen sollten auch eigene Schwierigkeiten und Leiden im Vertrauen auf Gott annehmen, nicht verzweifeln und gerade in Zeiten der Nicht intensiver beten. Dabei hob Serafim die Fürsprache der Gottesmutter hervor.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Konstantin Anikin in Berlin über die Verklärung als Weg im Alltag predigte.