Orthodoxe Gemeinde in Albufeira bittet um Hilfe zum Erhalt ihrer Kirche

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Das geistlich-kulturelle Zentrum „Pokrov“ in Albufeira beherbergt neben der orthodoxen Kirche unter anderem Räume für Kinder, Sprach- und Musikunterricht sowie ein Theater. Foto: Gemeinde Das geistlich-kulturelle Zentrum „Pokrov“ in Albufeira beherbergt neben der orthodoxen Kirche unter anderem Räume für Kinder, Sprach- und Musikunterricht sowie ein Theater. Foto: Gemeinde

Gemeinde muss Gebäude des spirituellen und kulturellen Zentrums „Pokrov“ bis zum 20. September erwerben, um es zu erhalten.

Die russisch-orthodoxe Gemeinde im portugiesischen Albufeira sammelt Spenden, um ihre Kirche der Fürbitte der Heiligen Jungfrau und das angeschlossene spirituelle und kulturelle Zentrum „Pokrov“ zu erhalten. Der private Eigentümer des seit rund acht Jahren genutzten Gebäudes will dieses verkaufen. Um den Standort zu sichern, muss die Gemeinde das Gebäude bis zum 20. September erwerben, wie die Agentur für orthodoxe Nachrichten in Kasachstan auf Instagram berichtete.

Die Gemeinde nutzt die Räumlichkeiten seit Ende 2018. Das Zentrum wurde von der russischsprachigen orthodoxen Gemeinschaft gegründet und gehört zur Russischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats. Die Gemeinde wird von Erzpriester Alexander Torik geleitet, einem orthodoxen Schriftsteller, Missionar und Autor der „Flavian“-Buchreihe. Torik gründete in Albufeira auch das geistlich-kulturelle Zentrum „Pokrov“.

Auf rund 600 Quadratmetern befinden sich neben der Hauskirche unter anderem ein Speisesaal, ein Kinderraum, Sprach- und Musikräume sowie ein eigenes Theater. Nach Angaben der Gemeinde nehmen sonntags etwa 100 Menschen oder mehr an den Gottesdiensten teil, an Feiertagen seien es mehr als 200. Das Zentrum dient zugleich als Ort für Sprachunterricht in Russisch, Portugiesisch und Englisch, Musikunterricht sowie Angebote für Kinder.

In einem Spendenaufruf bittet die Gemeinde um finanzielle Unterstützung für den Kauf des Gebäudes. Es gehe darum, die Kirche und die über Jahre gewachsene Gemeinschaft an ihrem bisherigen Standort zu bewahren. Die Gemeinde erklärt, sie benötige dafür eine große Summe und sei für jede Spende – unabhängig von ihrer Höhe – dankbar (Kontakt).

Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Konstantin Anikin in Berlin über die Verklärung als Weg im Alltag predigte.

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