Erzbischof Tichon: „Die Verwandlung beginnt im Gebet“

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Erzbischof Tichon von Rusa zelebrierte zum Fest der Verklärung des Herrn. Foto: Diözese Erzbischof Tichon von Rusa zelebrierte zum Fest der Verklärung des Herrn. Foto: Diözese

Zum Fest der Verklärung des Herrn zelebrierte der Hierarch der Russischen Orthodoxen Kirche die Liturgie in der Auferstehungskathedrale in Berlin.

Zum Fest der Verklärung des Herrn zelebrierte der Administrator der Diözese Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche am 19. August 2026 die Liturgie in der Auferstehungskathedrale in Berlin und rief die Gläubigen zur geistlichen Verwandlung auf. Die Diözese veröffentlichte die Predigt auf ihrer Webseite.

Am Festtag erinnerte Erzbischof Tichon daran, dass Christus auf dem Berg Tabor seine göttliche Herrlichkeit offenbarte. Die Verklärung habe den Jüngern helfen sollen, angesichts des bevorstehenden Leidens und Kreuzestodes Christi im Glauben standzuhalten. Christus habe ihnen gezeigt, dass nicht ein schwacher Mensch dem Kreuz ausgeliefert worden sei, sondern der Herr der Welt, der sich freiwillig für die Menschheit hingab.

Besonders hob der Erzbischof in seiner Predigt die Verbindung zwischen Gebet und Verklärung hervor. Der Evangelist Lukas berichtet, dass Christus auf den Berg stieg, um zu beten, und sich während des Gebets sein Aussehen veränderte. Das Gebet, so Erzbischof Tichon, vereine den Menschen mit Gott, schenke die Gnade des Heiligen Geistes und erneuere ihn. „Ohne Gebet kann ein Mensch in diesem Leben nicht verwandelt werden“, betonte der Erzbischof.

Die Verklärung sei zugleich eine Verheißung der künftigen Herrlichkeit der Heiligen. Es genüge daher nicht, die Herrlichkeit Christi lediglich zu betrachten: „Wir müssen nach der Verwandlung unserer Seelen streben“, sagte der Geistliche. Diese Verwandlung beginne im Gebet und werde durch den Kampf gegen die Sünde und ein Leben nach dem Evangelium verwirklicht. Nach der Liturgie segnete der Erzbischof die Früchte der neuen Ernte.

Die UOJ berichtete zuvor, dass ein Lebenszeichen des vermissten römisch-katholischen Bischofs Juan Abelardo Mata Guevara in Nicaragua aufgetaucht sei.

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