ROKA kündigte Konferenz zum 50. Todestag von Erzbischof Nikodim an
Bischof Irenei von London spricht über das geistliche Erbe des früheren Leiters der russisch-orthodoxen Kirche in Großbritannien.
Die Diözese Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) veranstaltet am 16. und 17. Oktober 2026 in London eine Konferenz zum 50. Todestag von Erzbischof Nikodim von Richmond und Großbritannien. Im Mittelpunkt stehen sein geistliches Erbe und die Entwicklung der russischen Orthodoxie im modernen Großbritannien, wie die Diözese auf ihrer Webseite mitteilte.
Erzbischof Nikodim wirkte von 1953 bis 1963 als Vikar von Bischof Johannes, des späteren heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco des Wundertäters, und anschließend bis zu seinem Tod 1976 als regierender Bischof der Britischen Inseln. Die zweitägige Veranstaltung findet in der Kathedrale der Geburt der Mutter Gottes und der Heiligen Königlichen Märtyrer in Chiswick statt und würdigt ihn als eine prägende Gestalt der orthodoxen Geschichte Großbritanniens.
Den Hauptvortrag hält Bischof Irenei von London und Westeuropa zum Thema „Zwei Welten vereint: Erzbischof Nikodim und das Aufeinandertreffen der Kulturen“. Weitere Vorträge befassen sich unter anderem mit Erzbischof Nikodims Rolle als Wegbereiter der russischen Orthodoxie in Großbritannien sowie der orthodoxen Gemeinde in London im 18. Jahrhundert.
Zum Programm gehören außerdem tägliche Feiern der Göttlichen Liturgie sowie eine Litja und Panichida am Grab von Erzbischof Nikodim. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Online-Anmeldung ist erforderlich.
Die UOJ berichtete zuvor, dass das Jerusalemer Patriarchat zum Hochfest der Verklärung des Herrn die Liturgie auf dem Berg Tabor feierte.