Rumänisch-orthodoxe Gemeinde in Bonn nahm mehrere Taufen vor
Menschen aus mehreren Ländern fanden durch Liturgie und Katechese zum orthodoxen Glauben
Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde in Bonn hat in den vergangenen Jahren mehrere Menschen unterschiedlicher Nationalitäten in die Orthodoxe Kirche aufgenommen. Nach Angaben von Pfarrer Cătălin Preda entdeckten die Neubekehrten den Glauben vor allem durch die Teilnahme am liturgischen Leben und einen Katechesekurs. Darüber berichtete die Metropolie am 30. Juli 2026 auf ihrer Webseite.
Zu den Konvertiten zählen Menschen aus Deutschland, Italien, der Republik Moldau, der Türkei, Marokko und Kolumbien. Als jüngstes Beispiel nennt die Gemeinde einen jungen Deutschen russischer Herkunft, der bei seiner Taufe den Namen Pavel erhielt.
Pfarrer Cătălin Preda erklärte, dass viele Menschen trotz der zunehmenden Säkularisierung in Deutschland auf der Suche nach Sinn und Gott seien. Der Zugang zur Orthodoxie erfolge meist durch persönliche Kontakte zu rumänischen Gemeindemitgliedern, deren Glaubenszeugnis sowie die Einladung zur Teilnahme an der Göttlichen Liturgie. Für viele sei ein erster Kirchenbesuch der Beginn eines geistlichen Weges gewesen.
Auch nach der Taufe blieben viele Neubekehrte der Bonner Gemeinde eng verbunden. Obwohl einige weit entfernt lebten, kehrten sie regelmäßig zur Beichte, zur Kommunion und zu Gottesdiensten in ihre Taufgemeinde zurück.
Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde in Bonn wurde 2009 gegründet. Nach Jahren in einer römisch-katholischen Kirche entstand ab 2016 ein eigenes Gotteshaus im Maramureș-Stil. Die Kirche der heiligen Märtyrer Stephan, Cassius und Florentius wurde 2023 geweiht und dient heute als geistliches Zentrum der rumänisch-orthodoxen Gläubigen im Raum Köln-Bonn.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon das Kirchweihfest in Bischofsheim in der Rhön feierte.