Hunderte Gläubige empfangen die „Hawaii“-Ikone der Gottesmutter in Bulgarien

11:05
51
Prozession mit der „Hawaii“-Ikone der Gottesmutter in Sofia. Foto: Bulgarische Orthodoxe Kirche. Prozession mit der „Hawaii“-Ikone der Gottesmutter in Sofia. Foto: Bulgarische Orthodoxe Kirche.

Patriarch Daniel leitete in Sofia den feierlichen Empfang der wundertätigen myrrhenspendenden Ikone und dankte der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland für die Organisation ihres Besuchs.

Hunderte orthodoxe Christen haben am 1. August 2026 in Sofia die wundertätige myrrhenspendende „Hawaii“-Ikone der Gottesmutter empfangen. Die Feierlichkeiten wurden vom bulgarischen Patriarchen Daniel geleitet. Darüber berichtet die Bulgarische Patriarchie.

Bereits am frühen Morgen versammelten sich zahlreiche Gläubige vor der historischen Kirche der heiligen Sophia, um vor der wundertätigen Ikone zu beten.

In der Kirche zelebrierte Patriarch Daniel die Göttliche Liturgie. Mit ihm konzelebrierten unter anderem Bischof Irenei von London und Westeuropa von der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland, mehrere Hierarchen der Bulgarischen Orthodoxen Kirche sowie der Hüter der Ikone, Priester Nektarios Youngson.

Patriarch Daniel dankte dem Heiligen Synod der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland dafür, dass die Ikone im August nach Bulgarien gebracht wurde und verschiedene Regionen des Landes besuchen kann.

Der Patriarch erinnerte daran, dass die Gottesmutter durch diese Ikone seit achtzehn Jahren zahlreichen orthodoxen Gläubigen in aller Welt ihre Gnade schenke.

Er rief die Gläubigen dazu auf, Gott mit festem Glauben und aufrichtigem Gebet zu begegnen. Besonders in schwierigen Zeiten seien die Menschen auf die Hilfe Gottes und den Schutz der Gottesmutter angewiesen.

Bischof Irenei bezeichnete den Gottesdienst als einen außergewöhnlichen Moment. In der alten Kirche hätten die Gläubigen sowohl die Gegenwart Christi in der heiligen Eucharistie als auch die besondere Nähe der Gottesmutter durch ihre myrrhenspendende Ikone erfahren.

Der Hierarch übermittelte außerdem die brüderlichen Grüße von Erzbischof Nikolai und dem Heiligen Synod der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland. Er äußerte seine Freude darüber, dass orthodoxe Christen im gemeinsamen Gebet vereint seien.

Nach der Göttlichen Liturgie wurde ein Gottesdienst zur Wasserweihe gefeiert. Anschließend zogen die Geistlichen und Gläubigen mit der Ikone in einer feierlichen Prozession zur Metropolitankathedrale der heiligen Nedelja.

Dort sprach Patriarch Daniel ein Gebet für den erfolgreichen Verlauf des Pilgerwegs „Der Wundertäter von Rila“, der in diesem Jahr zum siebzehnten Mal stattfindet.

Die „Hawaii“-Ikone der Gottesmutter bleibt vom 1. bis zum 5. August zur Verehrung in der Metropolitankathedrale der heiligen Nedelja. Anschließend besucht sie weitere Kirchenbezirke der Diözese Sofia und andere Regionen Bulgariens.

Der Aufenthalt der wundertätigen Ikone in Bulgarien dauert bis zum 19. August 2026.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass bulgarische Priester Archimandrit Nikanor wegen seiner Konzelebration mit der OCU verurteilt hatten.

Wenn Sie einen Fehler entdeckt haben, wählen Sie den Text aus und drücken Sie Strg + Eingabetaste oder Fehler ausbessern, um ihn der Redaktion zu melden
Wenn Sie einen Fehler im Text finden, markieren Sie ihn mit der Maus und drücken Sie Strg+Enter oder diese Schaltfläche Wenn Sie einen Fehler im Text finden, markieren Sie ihn mit der Maus und klicken Sie auf diese Schaltfläche Der ausgewählte Text ist zu lang!
Weiterlesen