Bischof Glettler besuchte orthodoxe Christen im Erdbebengebiet Hatay
Gemeinsam mit Bischof Pavlos sprach der römisch-katholische Innsbrucker Hirte mit den Gläubigen über den stockenden Wiederaufbau ihrer Kirchen und den Umbau des Georgsklosters in ein Gemeindezentrum.
Der Innsbrucker römisch-katholische Bischof Hermann Glettler hat die orthodoxen Christen in der türkischen Provinz Hatay besucht und ihnen seine Solidarität ausgesprochen. Gemeinsam mit dem orthodoxen Bischof Pavlos besuchte er mehrere Gemeinden, nahm an Gottesdiensten teil und sprach mit den Gläubigen über den Wiederaufbau ihrer Kirchen und Gemeindestrukturen. Darüber berichtete kathpress.
Das schwere Erdbeben im Februar 2023 hatte die christliche Minderheit in der Region besonders hart getroffen. Rund 60 Christen kamen ums Leben, zahlreiche Kirchen wurden zerstört und viele Menschen verloren ihre Existenzgrundlage. Bis heute finden Gottesdienste häufig in Containern oder provisorischen Räumen statt.
Ein wichtiger Schritt für die Gemeinden ist derzeit der Umbau des ehemaligen Georgsklosters in Altinözü in ein neues Gemeindezentrum mit Kirche. Für viele weitere Wiederaufbauprojekte fehlen jedoch weiterhin die finanziellen Mittel. Hatay gilt als eine der historischen Wiegen des Christentums – im antiken Antiochien wurden die Anhänger Jesu erstmals als „Christen“ bezeichnet.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass das Kloster in München zahlreiche Besucher beim Tag der offenen Tür begrüßt hatte.