Ugandischen Pastor nach christlich-muslimischer Debatte getötet

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Pastor Bernard Mulongo. Foto: Christian Post Pastor Bernard Mulongo. Foto: Christian Post

Der 25-jährige Geistliche wurde wenige Stunden nach der Diskussion, bei der sich zwei Musliminnen dem Christentum zuwandten, auf offener Straße von mehreren Männern auf Motorrädern angegriffen.

Der ugandische Pastor Bernard Mulongo wurde am 18. Juli nach einer öffentlichen Debatte zwischen Christen und Muslimen in der Stadt Mbale getötet. Nach Angaben von Zeugen hatten sich während der Veranstaltung zwei muslimische Frauen dem Christentum zugewandt. Der 25-Jährige hinterlässt seine Ehefrau sowie zwei kleine Kinder. Darüber berichtete Christian Post.

Nach der Debatte und einer anschließenden Radiosendung wurde Mulongo auf dem Weg zu seiner Unterkunft von mehreren Männern auf Motorrädern gestoppt und angegriffen. Sein Begleiter konnte fliehen und die Polizei verständigen. Der Pastor wurde später mit tödlichen Verletzungen aufgefunden.

Die Ermittlungsbehörden prüfen nach Angaben lokaler Quellen die mögliche Beteiligung eines Imams, mit dem es nach der Debatte zu einer Auseinandersetzung gekommen sein soll. Festnahmen gab es bislang nicht. Die Familie des Pastors fordert eine vollständige Aufklärung der Tat.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass eine Terrorfahrt beim Berliner CSD ein Todesopfer forderte und 16 Menschen verletzte.

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