Patriarch Daniil warnte vor den zerstörerischen Folgen der Sünde
Bulgarisch-orthodoxes Kirchenoberhaupt rief in seiner Predigt am fünften Sonntag nach Pfingsten zur Umkehr und zur Reinigung des Herzens auf
Der bulgarisch-orthodoxe Patriarch Daniil hat die Gläubigen am fünften Sonntag nach Pfingsten (5. Juli 2026) dazu aufgerufen, ihr Leben am Evangelium auszurichten und verborgene Sünden zu überwinden. In seiner Predigt betonte das Oberhaupt der Bulgarischen Orthodoxen Kirche, dass Christus die Menschen von der Macht des Bösen befreie und zur Umkehr rufe, wie das Patriarchat berichtete.
Ausgehend von der Evangeliumslesung des Sonntags erinnerte Patriarch Daniil daran, dass Jesus Christus die Menschen aus der Herrschaft dämonischer Mächte erlöst habe. Der Teufel sei, wie es im Johannesevangelium (8,44) heiße, „ein Mörder von Anfang an“.
Der Patriarch warnte insbesondere vor verborgenen Sünden und selbstsüchtigen Beweggründen, die Leidenschaften nährten und den Menschen von Gott entfernten. Wer sein Glück auf materiellen Gewinn oder den eigenen Vorteil gründe, erliege einer geistlichen Blindheit und müsse die zerstörerischen Folgen der Sünde tragen.
Die Gläubigen rief Patriarch Daniil dazu auf, das eigene Gewissen ehrlich zu prüfen, den Geboten des Evangeliums zu folgen und Gott um die Kraft zur Umkehr zu bitten. Ziel des christlichen Lebens sei die Befreiung von den Leidenschaften und die Reinigung des Herzens durch aufrichtige Reue.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die ROKA-Gemeinden Augsburg und Heilbronn das Patrozinium des heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco feierten.