Patriarch Bartholomäus zu Jubiläumsfeier nach Bulgarien eingeladen

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Eine Delegation der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche überbrachte dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus in Istanbul die Einladung zu den Jubiläumsfeierlichkeiten für den heiligen Johannes von Rila im Oktober. Foto: Patriarchat Eine Delegation der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche überbrachte dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus in Istanbul die Einladung zu den Jubiläumsfeierlichkeiten für den heiligen Johannes von Rila im Oktober. Foto: Patriarchat

Heilige Synode der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche lud den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel zu den Feierlichkeiten für den heiligen Johannes von Rila im Oktober ein

Die Heilige Synode der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche hat den Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus zu einem Besuch in Bulgarien eingeladen. Anlass sind die Feierlichkeiten zum 1150. Geburtstag und 1080. Todestag des heiligen Johannes von Rila, die vom 16. bis 20. Oktober im Rila-Kloster stattfinden sollen. Darüber berichtete das bulgarische Patriarchat am 7. Juli 2026 auf seiner Webseite.

Die Einladung wurde während eines Besuchs einer kirchlichen Delegation in Istanbul überbracht. Die Delegation unter Leitung von Metropolit Nahum von Russe umfasste außerdem Bischof Gerasim von Melnik, Hauptsekretär der Heiligen Synode, sowie den Patriarchalberater Dr. Alexander Smochevski. Sie übermittelten dem Ökumenischen Patriarchen die Grüße von Patriarch Daniil und der Heiligen Synode der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche.

Patriarch Bartholomäus begrüßte die bulgarischen Gesandten nach einer Festliturgie in der Kirche der Heiligen Nedelja in Istanbul und würdigte die engen Beziehungen zwischen beiden Kirchen. Er erinnerte an den Besuch von Patriarch Daniil auf seiner Heimatinsel Imbros und betonte die „heiligen und unzerstörbaren Bande“ des gemeinsamen orthodoxen Glaubens und der brüderlichen Liebe.

In dem Einladungsschreiben hebt die Bulgarisch-Orthodoxe Kirche hervor, dass der heilige Johannes von Rila eine lebendige geistliche Verbindung zwischen dem Bulgarischen Patriarchat und dem Ökumenischen Patriarchat darstelle. Sein Erbe stehe für die gemeinsame byzantinisch-slawische Tradition und die jahrhundertealten Beziehungen der beiden Schwesterkirchen.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass im Juni ein Bericht 40 antichristliche Hassverbrechen in Europa aufzählte.

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