Wallfahrt zum heiligen Johannes und zur heiligen Winefred verband Gemeinden

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Pilger der ROKA-Diözese Großbritannien und Westeuropa beteten am historischen St.-Winefred-Brunnen in Holywell, dessen Quelle seit Jahrhunderten zu den bedeutendsten christlichen Wallfahrtsstätten in Wales zählt. Foto: Diözese Pilger der ROKA-Diözese Großbritannien und Westeuropa beteten am historischen St.-Winefred-Brunnen in Holywell, dessen Quelle seit Jahrhunderten zu den bedeutendsten christlichen Wallfahrtsstätten in Wales zählt. Foto: Diözese

Pilger der Diözese Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland feierten Gottesdienste in Wallasey und besuchten den traditionsreichen St.-Winefred-Brunnen in Holywell

Gläubige der Pfarrei der Kasaner Ikone der Gottesmutter in Cardiff haben vom 3. bis 4. Juli 2026 gemeinsam mit der Gemeinde St. Elisabeth in Wallasey eine Wallfahrt zu Ehren des heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco sowie der heiligen Jungfrau und Märtyrerin Winefred unternommen. Die Pilgerreise stand im Zeichen gemeinsamer Gottesdienste, der Reliquienverehrung und der Begegnung zwischen den Gemeinden der Diözese Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA), wie die Diözese berichtete.

Den Auftakt bildete eine Große Vesper in Wallasey mit der Verehrung einer Ikone und einer Reliquie des heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco sowie persönlichen Erinnerungen einer Gläubigen aus Cardiff, die den Heiligen in ihrer Kindheit in Brüssel kennengelernt hatte. Am Festtag selbst feierten mehrere Geistliche die Göttliche Liturgie, an der zahlreiche Gläubige die Beichte ablegten und die Heiligen Mysterien empfingen. Als Zeichen der Verbundenheit überreichte die Gemeinde Cardiff der Pfarrei in Wallasey eine gemalte Kopie der Feodorowskaja-Ikone der Gottesmutter und dankte für deren Unterstützung beim Erwerb eines Kirchengebäudes.

Den Abschluss der Wallfahrt bildete der Besuch des historischen St.-Winefred-Brunnens in Holywell in Nordwales. Dort beteten die Pilger in der Brunnenkapelle, verehrten Reliquien der heiligen Winefred und viele nahmen ein Bad im traditionsreichen Quellwasser, das seit Jahrhunderten als Wallfahrtsort gilt.

Die UOJ berichtete zuvor, wie aus einer deutschsprachigen Liturgie in Köln ein Ort der Begegnung über alle orthodoxen Grenzen hinweg wurde.

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