Patriarch Daniel: Christi barmherzige Liebe befreit von der Macht böser Geister

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Patriarch Daniel predigte über die befreiende Kraft der barmherzigen Liebe Christi. Archivfoto: Patriarchat Patriarch Daniel predigte über die befreiende Kraft der barmherzigen Liebe Christi. Archivfoto: Patriarchat

Der rumänisch-orthodoxe Patriarch betonte in seiner Predigt, dass die Kirche das Heilungswerk Christi bis heute fortsetzt

Der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel hat in seiner Predigt am Sonntag (5. Juli 2026) betont, dass die barmherzige Liebe Jesu Christi die Menschen von der Herrschaft böser Geister befreie. Bei der Göttlichen Liturgie in der historischen Georgskapelle der Patriarchalresidenz in Bukarest erklärte er, die bloße Gegenwart Christi quäle die Dämonen und führe zur Heilung der von ihnen gebundenen Menschen. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

Ausgehend vom Evangelium über die Heilung der Besessenen von Gadara (Mt 8,28–9,1) sagte Patriarch Daniel, die beiden Männer seien ihrer persönlichen Freiheit beraubt gewesen und erst durch Christus von ihrer geistlichen Gefangenschaft erlöst worden. Zugleich deutete er den Untergang der Schweineherde als indirekten Tadel an die Einwohner von Gadara, die den materiellen Verlust höher bewertet hätten als die Befreiung ihrer Mitmenschen und deshalb Jesus aus ihrer Gegend fortschicken wollten.

Der Hierarch hob hervor, dass das Heilungswerk Christi bis heute in der Kirche fortgesetzt werde. Tägliches Gebet, das Kreuzzeichen, Fasten, Reue, Werke der Barmherzigkeit sowie die Teilnahme an den Heiligen Mysterien stärkten die Gläubigen im Kampf gegen böse Mächte. Besondere Gebete zur Vertreibung böser Geister dürften nur nach entsprechender geistlicher Vorbereitung und durch einen Priester gesprochen werden. Abschließend rief der Patriarch die Gläubigen dazu auf, für von Versuchungen geplagte Menschen zu beten und die barmherzige Liebe Christi im eigenen Leben sichtbar werden zu lassen.

Die UOJ berichtete zuvor, wie aus einer deutschsprachigen Liturgie in Köln ein Ort der Begegnung über alle orthodoxen Grenzen hinweg wurde.

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