Gedenken an den heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco in Meudon

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Der persönliche Rosenkranz des heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco wurde gemeinsam mit seiner Panagia und einer Reliquienikone in der Auferstehungskirche Christi in Meudon zur Verehrung der Gläubigen ausgestellt. Foto: Diözese Der persönliche Rosenkranz des heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco wurde gemeinsam mit seiner Panagia und einer Reliquienikone in der Auferstehungskirche Christi in Meudon zur Verehrung der Gläubigen ausgestellt. Foto: Diözese

Die Westeuropäische Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland erinnerte an den Wundertäter mit einem feierlichen Gottesdienst und der Verehrung bedeutender Reliquien

In der Auferstehungskirche Christi im französischen Meudon bei Paris hat die Westeuropäische Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) am 4. Juli 2026 das Gedächtnis des heiligen Johannes, Erzbischof von Shanghai und San Francisco, feierlich begangen. Der spätere Heilige wirkte 1951 für ein Jahr in Meudon und richtete dort zu Beginn seines Dienstes als Bischof der Westeuropäischen Diözese seinen Amtssitz ein, wie die ROKA-Synode berichtete.

Zum Festtag wurden den Gläubigen eine Ikone des Heiligen mit einem Teil seiner Reliquien sowie sein persönlicher Rosenkranz und seine Panagia zur Verehrung dargeboten. Der heilige Johannes gilt als einer der bedeutendsten Heiligen der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland und wird weltweit als Wundertäter verehrt.

Der heilige Johannes von Shanghai und San Francisco (1896–1966), mit bürgerlichem Namen Michail Maximowitsch, wirkte als Bischof der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland unter anderem in Shanghai, Westeuropa und San Francisco. Er setzte sich besonders für Flüchtlinge, Waisen und Bedürftige ein und wird wegen seines asketischen Lebens und zahlreicher ihm zugeschriebener Wunder hoch verehrt. Die ROKA sprach ihn 1994 heilig; sein Gedenktag wird am Samstag begangen, der dem 2. Juli am nächsten liegt.

Die UOJ berichtete zuvor, wie aus einer deutschsprachigen Liturgie in Köln ein Ort der Begegnung über alle orthodoxen Grenzen hinweg wurde.

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