In der RKK verurteilte man die Maßnahmen zur Abschiebung von Migranten aus der EU
Vertreter der RKK riefen zu Barmherzigkeit in der Migrationspolitik Europas auf und zitierten Papst Leo XIV.
Die Kommission der Bischofskonferenzen der EU (COMECE) sprach sich gegen die neuen Regeln der Europäischen Union zur beschleunigten Ausweisung von illegalen Migranten aus. Die katholischen Bischöfe erklärten, dass die Verschärfung der Kontrollmaßnahmen die „Würde“ und die Rechte der Migranten bedrohe. Darüber berichtet Life Site News.
Am 17. Juni billigte das Europäische Parlament Normen, die es ermöglichen, Ausländer ohne Aufenthaltsrecht für bis zu 30 Monate festzuhalten und spezielle Aufnahmezentren außerhalb Europas zu schaffen.
Die neuen Regeln sehen zudem die Abschiebung von Kindern als „letztes Mittel“ sowie strengere Sanktionen für Personen vor, die eine Sicherheitsbedrohung darstellen. Nach Angaben der Europäischen Kommission kam im vergangenen Jahr nur jeder vierte Mensch, der verpflichtet war, das Hoheitsgebiet der EU zu verlassen, tatsächlich nach.
In ihrer Erklärung beriefen sich die Bischöfe auf den Appell Papst Leo XIV., gegenüber jenen, die vor Kriegen und Verfolgungen fliehen, keine Gleichgültigkeit zu zeigen. „Migranten sind keine Kategorie oder Statistik, sondern Menschen, die Teil unserer eigenen Familie sein könnten“, zitierten die Autoren den Pontifex und riefen die Politiker auf, „über die Angst hinauszublicken“.
Ihrerseits äußerte die Generalsekretärin von Caritas Europa, Maria Nyman, ihr Bedauern darüber, dass die neuen Regeln „Zwangsmassnahmen normalisieren“ und zu einer Kriminalisierung der Ankömmlinge führen.
Dabei ignorierten die RKK und Caritas das Problem des Anstiegs der Kriminalität in Europa, der durch den massenhaften Zustrom von Migranten aus Ländern wie Afghanistan und Syrien hervorgerufen wird, vollständig. Nach Angaben einer parlamentarischen Untersuchung aus dem Jahr 2025 in Deutschland begehen Ankömmlinge aus diesen Staaten zehnmal häufiger Straftaten als die einheimische Bevölkerung.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass der Klerus und Laien den Synod Bulgariens zur Verteidigung der UOK aufgefordert hatten.