Patriarch Porfirije würdigte Hilandar-Ikonen in Belgrad
Die Ausstellung ermöglicht auch Frauen die Verehrung von Athos-Schätzen
Der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije hat die Ausstellung „Der heilige Sava“ in der Galerie der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Belgrad besucht. Die Schau ist Teil der Feierlichkeiten zum 850. Geburtstag des ersten serbischen Erzbischofs und zeigt bedeutende Exponate aus dem Museum der Serbisch-Orthodoxen Kirche, wie das Patriarchat berichtete.
Im Mittelpunkt seines erneuten Besuchs standen diesmal Ikonen aus dem serbisch-orthodoxen Athos-Kloster Hilandar, insbesondere die Ikonen Christus Pantokrator sowie der Gottesgebärerin mit Christus aus dem 13. Jahrhundert. Der Patriarch hob die kunsthistorische Bedeutung hervor und erinnerte daran, dass diese als herausragende Werke byzantinischer Kunst gewürdigt wurden.
Besonders betonte Patriarch Porfirije die seltene Gelegenheit für Gläubige, diese Athos-Heiligtümer in Belgrad zu sehen und zu verehren. Dies gelte ausdrücklich auch für Frauen, denen der Zugang zum Berg Athos traditionell verwehrt ist. Die Ausstellung ermögliche ihnen nun eine unmittelbare Begegnung mit den geistlichen Schätzen von Hilandar, bevor diese dorthin zurückkehren.
Zum Abschluss würdigte der Patriarch weitere Exponate wie die Hodegetria-Mosaikikone sowie liturgische Gegenstände und dankte den Veranstaltern. Zugleich kündigte er an, die Ausstellung bis zu ihrem Ende am 19. Juli mehrfach besuchen zu wollen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass eine Initiative für Karfreitag als gesetzlichen Feiertag in Österreich gescheitert ist.