Diakon der UOK starb bei der Rettung eines ertrinkenden Kindes in Finnland

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Diakon Wladislaw Wolkow der ukrainisch-orthodoxen Kirche. Foto: Open Source Diakon Wladislaw Wolkow der ukrainisch-orthodoxen Kirche. Foto: Open Source

Der Diakon eilte sofort zu Hilfe, als er das Kind in Gefahr sah, konnte jedoch selbst nicht ans Ufer gelangen.

Am 21. Juni 2026 ereignete sich in Finnland eine Tragödie, an der der Diakon der Ukrainischen Orthodoxen Kirche, Wladislaw Wolkow, beteiligt war. Darüber berichtet der Priester der UOK, Silwestr Schewtschenko, auf Facebook.

Während der Erholung am Wasser erblickte der Geistliche ein Kind, das in einen Strudel geriet und zu ertrinken begann. Wladislaw eilte sofort zur Hilfe, konnte das Kind aus der Gefahrenstelle herausziehen, vermochte jedoch selbst nicht ans Ufer zu gelangen.

Der ums Leben gekommene Kleriker hinterlässt zwei kleine Kinder im Alter von drei und einem Jahr, und für seine Eltern war er der einzige Sohn. Bekannte Wladislaws erinnern sich, dass er von klein auf aktiv am kirchlichen Leben teilnahm, als Messdiener diente, später das Seminar abschloss und die Diakonatsweihe empfing. Nahestehende nennen seine Tat eine Bekundung jener aufopfernden Liebe, die Christus selbst der Menschheit erwiesen hat.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass eine Jugendgruppe aus Bad Ems erstmals an der Bundeskonferenz in Augsburg teilgenommen hatte.

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